Das Lintacher
Denkmal zieht in Pfarrhof um

Das Kriegerdenkmal in Lintach ist bereits teilweise abgebaut. Neuer Standort wird der Pfarrhof. Bild: jow
Kriegerdenkmal sorgt weiter für Gesprächsstoff. Im Zuge der Dorferneuerung sollte es schon länger von der Bildfläche verschwinden. Jetzt steht fest: Es wird an anderer Stelle neu errichtet.

(jow) Das Kriegerdenkmal in der Mitte der Ortschaft wird versetzt. Im Zuge des Ausbaus des Dorfplatzes war der Abriss des Kriegerdenkmals bereits eingeplant worden und sollte einen neuen Standort bekommen. Ein Grund für den geplanten Abriss war, die Verkehrssituation im Bereich der Dorfmitte zu verbessern. Durch diese geplante Veränderung könnte der Gehsteig, der bisher nach dem Eingang ins Pfarrheim endet, auf dieser Seite bis in die Ortsmitte weitergeführt werden.

Abriss noch heuer

Nachdem das Amt für Denkmalschutz dem Vorhaben anfangs nicht zustimmte, die Planung für den Dorfplatz bereits abgeschlossen war, wurde der Abriss vorerst zurückgestellt. Nach Gesprächen stimmten die Behördenvertreter einer Versetzung des bestehenden Monuments in den Pfarrhof-Innenbereich letztendlich zu. Voraussetzung war, dass dieses Ehrenmal in gleicher Form und Größe wiedererrichtet wird.

Nun kann der Gehsteig, wie ursprünglich bereits geplant, bis in die Ortsmitte weitergeführt werden. Mit der damit verbundenen größeren Freifläche im Bereich der alten Gastwirtschaft Rehaber ist mitunter auch denkbar, dass sich der bisherige Straßenverlauf an dieser Stelle verändern und somit diese unübersichtliche Engstelle wesentlich entschärft werden könnte. Bisher endet der Bürgersteig auf der Seite der Gaststätte Rehaber vor dem ehemaligen Wirtshaus. An dieser unübersichtlichen Stelle müssen die Fußgänger die Staatsstraße überqueren, um zum Beispiel in die Kirche zu gehen oder um auf die sichere gegenüberliegende Straßenseite zu gelangen. Eine Entscheidung für die Umsetzung dieser Möglichkeit liegt jedoch letztendlich beim Staatlichen Bauamt. Die Kosten für die Versetzung werden im Zuge der Dorferneuerung zu den festgelegten Anteilen vom Amt für Ländliche Entwicklung und der Gemeinde getragen. Geplant ist, dass die Maßnahme noch bis Anfang November dieses Jahres umgesetzt wird und dann auch beendet ist.
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