Das Mehrgenerationenhaus in Illschwang

Helmut Kellner zeigte in einer Power-Point-Präsentation die Angebotspalette des Mehrgenerationenhauses, das es mittlerweile seit sieben Jahren in Illschwang gibt. Die Wichtigkeit dieser Einrichtung begründete er vor allem unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels.

Im Schnitt kämen pro Woche 106 Teilnehmer zu den Veranstaltungen des MGH. Sie reichten von Aktivitäten für die Kleinsten bis hin zu Hilfen für ältere Menschen. Neben seinem hauptamtlichen Leiter Helmut Kellner beschäftige das Haus sieben Honorarkräfte. Zudem engagierten sich rund 35 Ehrenamtliche.

"Der Umzug des MGH im Frühjahr in das ehemalige Gasthaus Neuberger hat zu einer Belebung des Dorfplatzes beigetragen", betonte Kellner. Dort stehen mehr Räume als vorher im evangelischen Gemeindehaus zur Verfügung.

Er legte dem Gemeinderat auch Zahlen über die ersten acht Monate im neuen Zuhause vor. Einnahmen von ca. 62 000 Euro stünden Ausgaben von 56 000 Euro gegenüber. "Damit haben wir positiv gewirtschaftet", bilanzierte der Leiter. Die gegenwärtigen Betriebskosten lägen pro Monat bei ca. 5500 Euro.

Er würde gerne die "erfolgreiche Arbeit" der Vergangenheit fortzuführen und dazu neue Schwerpunkte setzen. Dabei dachte er beispielsweise an spezielle Angebote für Jugendliche von 10 bis 18 Jahren, die Nachbarschaftshilfe und die Helferstruktur für Demente. (no)
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