Das nächste Kellerduell

Der SV Poppenreuth (links Pavel Plechaty in der Partie gegen Spitzenreiter ASV Neumarkt, 3:5) tritt am Samstag zum Kellerduell beim SV Friesen an. Bild: Gebert

Zehn Siege und zwei Remis in zwölf Spielen: Der ASV Neumarkt, ungeschlagener Spitzenreiter der Landesliga Nordost, steuert klar auf Bayernliga-Kurs. Von dieser Tabellenregion kann der SV Poppenreuth nur träumen. Und dem nächsten Gegner des SVP geht es sogar noch schlechter.

Tirschenreuth. (gb) Der ASV Neumarkt (1./32) nahm auch die Hürde Röslau mit 2:0 und führt die Tabelle inzwischen mit elf Punkten Vorsprung vor dem ASV Vach (2./21) an. Hilfestellung gab es am Mittwoch vom Baiersdorfer SV (14./14), der das Nachholspiel bei Dergahspor Nürnberg (4./20) überraschend mit 2:1 gewann. Am 13. Spieltag haben die Neumarkter zu Hause gegen Dergahspor die Gelegenheit, diesen Verfolger noch weiter abzuschütteln.

Der SV Poppenreuth (17./11) erwischte ausgerechnet gegen den bis dahin punktgleichen SV Seligenporten II (13./14) einen schlechten Tag. Das 0:3 war bereits die vierte Heimniederlage des Aufsteigers, der damit auf einen direkten Abstiegsplatz zurückgefallen ist. Am Samstag steht das nächste Kellerduell bei Schlusslicht SV Friesen (18./7) auf dem Programm. Ein Dreier ist für das Team des Trainerduos Vaclav Peroutka und Müfit Topcu eigentlich Pflicht, sonst droht der Kontakt zu den gesicherten Rängen schon ein Stück verloren zu gehen. Aufgrund der Bilanzen beider Teams könnte es eine Punkteteilung geben. Friesen feierte in sechs Heimspielen erst einen Sieg bei drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Der SV Poppenreuth landete bei seinen sechs Reisen erst einen Dreier, zudem gab es zwei Remis und drei Partien gingen verloren.

Vor einer richtungsweisenden Begegnung steht der FC Vorwärts Röslau (10./16), der bisher klar unter den Erwartungen geblieben ist. Wenn die Mannschaft von Trainer Rüdiger Fuhrmann zumindest in den Kampf um Platz zwei eingreifen will, darf sie bei der SG Quelle Fürth (3./20) nicht verlieren. Andererseits müssen die Oberfranken aber auch den Blick nach unten richten, denn sie liegen nur zwei Zähler vor dem ersten der drei Relegationsplätze.
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