Das Oberpfalzderby

Tina Lottner (links) tankt sich durch: Diese Durchsetzungsfähigkeit ist auch am Samstag im Oberpfalzderby gefragt. Bild: mhs

Sie können ohne großen Druck aufspielen, der Klassenerhalt ist zu 99 Prozent sicher: Wenn sich die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld und der SG Mintraching am Samstag treffen, dürfte das Spielerische im Vordergrund stehen.

Schwarzenfeld. (söt) Die Tabellennachbarn messen sich im Oberpfalzderby: Am Samstag (17.15 Uhr) erwarten die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld im Schwarzenfelder Sportpark die SG Mintraching/Neutraubling.

Die Gäste (25:11 Punkte) stehen derzeit mit drei Pluspunkten mehr einen Tabellenplatz vor den HSG-Damen. Die SG Mintraching/Neutraubling spielt in diesem Jahr wesentlich konstanter als vergangene Saison. Ausschlaggebend dafür ist Melanie Stöhr, die vor Beginn der Saison vom Regionalisten ESV Regensburg zu ihrem Heimatverein zurückgekehrt ist. Mit ihr gestaltet sich das Spiel der Gäste wesentlich variabler, und aus dem Rückraum kann mehr Druck auf die Abwehr ausgeübt werden.

Viel Abwehrarbeit

Da kommt viel Abwehrarbeit auf die Damen von Trainer Wolfgang Völkl zu. Und auch selber müssen die HSG-Damen ihren Spielfluss wieder finden. Nach der langen Pause war zuletzt in Großlangheim doch noch viel Luft nach oben. "Hier müssen wir uns schon um ein paar Stufen steigern, wenn wir der Truppe von Michael Schindler Paroli bieten wollen", sagt Völkl.

Eine variable und stabile Abwehr der HSG-Damen wird immens wichtig sein, da die SG Mintraching/Neutraubling immer wieder über 1:1-Aktionen das Zuspiel an ihre Kreisläuferin suchen wird. Positiv gestaltet sich bei der HSG die personelle Situation. Völkl kann am Samstag wieder auf mehrere Spielerinnen, die zuletzt fehlten, zurückgreifen. Unter anderem dabei ist die 16-jährige Theresa Stubenvoll, die ihr Debüt in der Landesliga geben wird.

"Mintraching ist bekannt für sein Tempospiel. Wenn wir unsere technischen Fehler in Grenzen halten und gut in die Partie kommen, können wir dagegenhalten", sagt Völkl. "Je länger wir das schaffen, umso unangenehmer wird es für die Gäste werden. Positiv ist auch, dass wir ohne Druck auflaufen können."
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