Das Topspiel im Sportpark: Schwarzenfeld gegen TSV Detag

Eine Szene aus dem Hinspiel: Der Wernberger Alexander Luff (rechts) zieht dem Schwarzenfelder Thomas Bayerl davon. Eine Nullnummer wie in der Vorrunde würde wohl eher den Wernberger nutzen. Bild: bwr

Mehr geht nicht in der Kreisliga West: Der Tabellenzweite 1. FC Schwarzenfeld empfängt Spitzenreiter TSV Detag Wernberg. Ein Punkt liegt zwischen beiden Teams. Beide Vereine wollen mit aller Macht in die Bezirksliga zurück.

Schwandorf. (hür) Das Spitzenspiel der Kreisliga West wird am Samstag um 16 Uhr im Schwarzenfelder Sportpark angepfiffen: Beide Teams spielen bislang eine hervorragende Saison und liefern sich ein Kopf-an- Kopf-Rennen um den Titelgewinn. Die Wernberger könnten mit einem Sieg in Schwarzenfeld die Meisterschaft so gut wie perfekt machen. Beide Teams wollen die "Relegationsmühle" vermeiden, so dass ein spannender Kampf zu erwarten ist.

Spielfrei ist die DJK Dürnsricht.

1. FC Schwarzenfeld       Sa. 16.00       TSV Detag Wernberg
In Bestbesetzung kann der 1. FC Schwarzenfeld in das voraussichtlich alles entscheidende Spiel um die Meisterschaft zu Hause gegen den Tabellenführer TSV Detag Wernberg gehen. "Wir wollen und müssen das Spiel gewinnen, um unser Ziel zu erreichen", beschreibt Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Stier die Ausgangsbasis seiner Mannschaft. Zuletzt hat die Mannschaft in Winklarn sich von der guten Seite gezeigt und klar die drei Zähler mit nach Hause genommen. Im Spitzenspiel gegen Wernberg müsse seine Elf noch einmal eine Schippe drauf legen, weiß der Schwarzenfelder Trainer. Die Favoritenrolle schiebt der TSV Detag Wernberg den Gastgebern zu: "Die Schwarzenfelder sind mit ehemaligen Landes- und Bayernligaspielern gespickt und sind aufgrund der Erfahrung der haushohe Favorit", sagt Wernbergs "Macher" Achim Luff vor diesem Spiel. Mit Teamgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit soll nun auch aus Schwarzenfeld die Zielmarke "dreifacher Punkterfolg" angepeilt werden. Der Versuch, auf Remis zu spielen, sei seiner Ansicht nach groß fahrlässig und nicht möglich.

Neukirchen/Bal.       So. 17.00       SF Weidenthal
Im direkten Vergleich mit dem FC Wernberg hat die SpVgg Neukirchen/Balbini im Wettstreit um Platz drei derzeit die Nase vorn. "Dies soll auch so bleiben und wir werden keine Geschenke verteilen", verspricht Coach Andi Rogalski. Mit großem Kämpfereigenschaften wehren sich die SF Weidenthal/Guteneck gegen das Abrutschen auf einen Relegationsplatz. Mit der gleichen Begeisterung soll nun auch bei enorm starken Neukirchenern zumindest ein Zähler mit nach Hause genommen werden, der in der Endabrechnung noch einmal entscheidend sein könnte. Die Sportfreunde reisen weiter ohne die tragenden Säulen Thomas Hechtl und Tobias Meier an.

DJK Gleiritsch       So. 17.00       TSV Tännesberg
Stinksauer war der Gleiritscher Trainer Jürgen König nach der Vorstellung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. Im Lokalderby ließ sich der eine oder andere Leistungsträger gehen und ließ jegliche Tugenden des fußballerischen Denkens außer Acht. "Es wird sich der eine oder andere Leistungsträger auf der Bank wiederfinden", sagt Jürgen König konsequent. Die Gäste aus dem benachbarten Tännesberg lieferten zuletzt einen spannenden Kampf gegen die starke SpVgg Neukirchen/Balbini und mussten trotz zweimaliger Aufholjagd den Gästen das Feld überlassen. "Wir möchten im Prestigeduell drei Punkte, um auch in Sachen Klassenerhalt alles perfekt zu machen", sagt Spielertrainer Turan Bafra, der am Saisonende nicht mehr Trainer des TSV Tännesberg sein wird.

TSV Nittenau       So. 17.00       TSV Winklarn
Der Nittenauer Trainer Roland Oberndorfer erwartet in diesem Abstiegskampf-Duell eine Begegnung auf Augenhöhe mit den Gästen aus Winklarn. Positiv ist seiner Meinung die Tatsache, dass sich seine Mannschaft auch in etwas schwächeren Phasen des Spiels nicht verunsichern lasse und die nötige Geduld vorweisen könne. "Wir müssen einfach dagegen halten", erklärt Trainer Roland Oberndorfer, der mit allen Mitteln noch die Abstiegsrelegation vermeiden möchte. Von Beginn an auf Sieg spielen möchte der TSV Winklarn am Gerhard-Stangl-Sportgelände am Sonntagnachmittag. "Wir werden mit Kampf und Einsatz früh vorne drauf gehen", verspricht Coach André Schille, dem die zweiten Halbzeit am vergangenen Wochenende bei der Niederlage gegen Schwarzenfeld dennoch zuversichtlich stimmt.

FC Schmidgaden       So. 17.00       ASV Burglengenfeld II
Den erhofften Punkterfolg (1:1) konnte der FC Schmidgaden letzten Sonntag gegen den starken FC Wernberg zu Hause behalten. Nun gilt für Coach Wolfgang Richthammer gegen den ASV Burglengenfeld II, der zuletzt schwächelte, zu siegen, um die Gefahrenzone im Abstiegskampf verlassen zu können. Die Gäste aus dem Städtedreieck mussten zuletzt drei klare Niederlagen einstecken. Trainer Robert Rödl weiß bei noch drei verbleibenden Spielen, wie schnell man noch in die Gefahrenzone abrutschen kann. Von daher ist es die Zielvorgabe der Landesligareserve, einen Zähler aus Schmidgaden mit nach Hause nehmen zu können.

FC Rötz       So. 17.00       FC Schwandorf
"Wir wollen nicht die einzige Mannschaft werden, die dem abgeschlagenen Schwandorfern einen Dreier überlässt", warnt Trainer Walter "Just" Wanninger. Mit Jakub Puchmertl und Florian Breu stehen ihm personell weitere Alternativen zur Verfügung. FC-Trainer Robert Arnold und seine Mannschaft halten bis zum Ende durch. Eine weitere Zusammenarbeit kommt für ihn nicht in Frage. "Der Verein muss neu beginnen", sagt Arnold. Mit einem anderen Trainer und einem veränderten Kader.

FC Wernberg       So. 17.00       FC OVI/Teunz
Der FC Wernberg möchte die Serie der erfolgreichen Heimspiele fortsetzen und auch gegen den FC OVI/Teunz einen Heimsieg landen. Trotz ansprechender Leistungen gilt es, unbedingt die Chancenverwertung auf Wernberger Seite zu verbessern. "Wir bringen uns um den Lohn unserer Arbeit", sagt Coach Erwin Zimmermann, der in unveränderter Formation und komplett auflaufen kann. Nach dem so dringend notwendigen Sieg gegen die DJK Gleiritsch könnte der FC OVI/Teunz mit auch nur einem Zähler in Wernberg eine gute Basis für den Klassenerhalt schaffen. Trainer Jürgen Schönfelder kann mit der Erfolgstruppe der vergangenen Woche anreisen.
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