Das Waldnaabtal geologisch und mystisch erkundet

Einen interessanten Vormittag erlebten die Schüler der Hauptschul-Klasse 6 Gt mit ihren Lehrkräften Anja Mörtl und Gerhard Steiner. Auf kindgerechte Weise gelang es Geopark-Rangerin Petra Römer, den Sechstklässlern die geologische Seite des Waldnaabtals näher zu bringen. Dabei erfuhren sie, dass sich der Fluss im Laufe der Zeit über 30 Meter tief in die Landschaft eingeschnitten hat. Nicht schlecht staunten die Kinder, als sie erfuhren, dass die Steine, über die sie kletterten, über 320 Millionen Jahre alt sind und sich hier ein Gebirge mit über 3000 Meter Höhe befand.

Die Bestandteile des Granits prägten sich die Schüler mit dem Spruch: "Feldspat, Quarz und Glimmer, das vergess ich nimmer" ein. Durch zahlreicher Sagen und Legenden lernten sie die mystische Seite des Tales kennen. Einige drehten sich um die ehemaligen Nebenburgen Schwarzenschwall und Altneuhaus. Dazu gehörten "Der verschwundene Kammerwagen", "Burgstall von Altneuhaus" oder aber "Die Rettung der Burgfäulein". Die lehrreiche Wanderung entlang des romantischen Ufers endete schließlich an der Blockhütte, wo die Geoparkrangerin zum Abschluss die Sage "Im Reich der Feen" erzählte. Mit einem kühlen Eis erfrischt, traten die Neustädter die Heimreise an.
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