David Pojkar gibt sein Debüt

Rauferei zwischen Devils-Verteidiger Marius Pöpel (blaues Trikot) und dem Erdinger Rudolf Lorenz: Der Weidener Abwehrspieler kassierte für die Aktion eine Spieldauerdisziplinarstrafe und ist damit am Freitag im Heimspiel gegen den EC Peiting gesperrt. Am Sonntag in der Partie beim Deggendorfer SC ist Pöpel wieder dabei. Bild: Gebert

Nach acht Niederlagen in Folge sehnen sich die Blue Devils nach einem Erfolgserlebnis. Die Gegner sind Peiting und Deggendorf, die jeweils acht Punkte mehr auf dem Konto haben. Die Hoffnungen der Weidener ruhen auf dem neuen Verteidiger, der die wackelige Abwehr stabilisieren soll.

Weiden. (gb) Können die Blue Devils noch in den Kampf um die Play-off-Plätze eingreifen? Nach 16 Spielen beträgt der Rückstand auf Rang acht bereits acht Zähler. Diese Position nimmt der EC Peiting ein, der am Freitag, 28. November, um 20 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena gastiert. Nachdem die Pass-Modalitäten abgewickelt sind, gibt der am Mittwoch verpflichtete tschechische Abwehrmann David Pojkar sein Debüt im blau-weißen Trikot. Am Sonntag, 30. November, treten die Weidener um 18.30 Uhr beim Neunten Deggendorfer SC an, der wie Peiting mit 19 Zählern zu Buche steht. Die Blue Devils sind mit 11 Punkten Tabellenelfter.

Mit 87 Gegentreffern stellen die Blue Devils die schwächste Defensive der Oberliga Süd. Für mehr Stabilität soll der 33-jährige Tscheche David Pojkar sorgen, der seit Mittwoch mit der Mannschaft trainiert. "Er macht einen guten Eindruck. Wo er genau seine Stärken hat, defensiv oder offensiv, wird man aber erst im Spiel sehen", sagte Devils-Coach Josef Hefner. Pojkar bildet mit Daniel Willaschek ein Abwehrpärchen, Ralf Herbst verteidigt mit Philipp Gejerhos und Ludwig Synowiec mit Lukas Salinger. Verzichten muss Hefner am Freitag auf den nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrten Defensivmann Marius Pöpel. Im Angriff gibt es gegenüber der Partie gegen Erding nur eine Änderung: Im dritten Block stürmt Dominik Schopper für Oleg Seibel. Zwischen den Pfosten steht Daniel Huber.

"Wir haben gut trainiert, vieles ausprobiert und Probleme angesprochen. Wir arbeiten daran, 60 Minuten konzentriert zu spielen", erklärte Hefner. Bei spezifischen Übungen für die Verteidiger habe er gesehen, dass "sie es im Training können". Das Problem sei, es im Spiel fehlerfrei umzusetzen. "Da ist viel Kopfsache dabei. Vielleicht sind einige noch zu jung", vermutet Hefner. Am Wochenende rechnet sich der Devils-Coach gute Chancen aus, die Negativserie zu beenden. "Peiting ist nicht mehr so stark wie früher und Deggendorf hat eine Mannschaft wie wir. Mit diesen Teams können wir uns messen", ist Hefner überzeugt.

Neuer auch bei Peiting

Der EC Peiting war in den vergangenen Jahren immer ein sicherer Play-off-Kandidat, doch heuer läuft es für das Team von Trainer John Sicinski noch nicht nach Wunsch. Der Achte verbuchte fünf Siege und elf Niederlagen, wobei auswärts erst ein Erfolg bei Schlusslicht EV Füssen gelang. Übrigens treten auch die Peitinger mit einem neuen Ausländer an. Für den kanadischen Topscorer Jon Thomas MacDonald, der aus beruflichen Gründen in seine Heimat zurückkehrt, stürmt ab sofort der Tscheche Zbynek Hrdel, der wie David Pojkar aus der rumänisch-ungarischen Profiliga MOL kommt.

Auch beim Deggendorfer SC hatte man sich mehr als den momentanen neunten Platz erhofft. Inzwischen gab es einen Trainerwechsel - Jiri Otoupalik löste den Mitte Oktober entlassenen Klaus Feistl ab. Der große Umschwung ist bei den Niederbayern bisher aber ausgeblieben.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann - Herbst, Gejerhos, Willaschek, Pojkar, Synowiec, Salinger, Ehmann, Pöpel (nur Sonntag) - Waldowsky, Jirik, Mrazek, Firsanov, Pronath, Holzmann, Schopper, Kirchberger, Zellner, Seibel
Weitere Beiträge zu den Themen: Schröpf (1449)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.