Deftige Klatsche für SV Freudenberg - Nichts klappt
Orientierungslos

Die 2:7-Schlappe gegen die SpVgg Pfreimd stellt den Tiefpunkt in der bisherigen Bezirksligasaison für den SV Freudenberg dar. Selbst die treuesten Anhänger rieben sich verwundert die Augen angesichts der Hilflosigkeit, mit der ihre Mannschaft agierte. Dabei darf man ihr den Willen nicht absprechen, aber die Verunsicherung ist so groß, dass selbst die einfachsten Dinge nicht gelingen. Es hapert in allen Mannschaftsteilen. Nun müssen sich die Verantwortlichen überlegen, was zu ändern ist.

Schon nach zehn Minuten nahm das Unheil seinen Lauf. Ein eklatanter Fehlschlag in der Abwehr der Gastgeber ermöglichte Andreas Lorenz den Pfreimder Führungstreffer und ab diesem Zeitpunkt brach das Freudenberger Mannschaftsgefüge auseinander. Bis auf einen Pfostenschuss von Florian Neiß (16.) hatte man kaum nennenswerte Offensivaktionen. Die Gäste trugen ihre Angriffe immer wieder über links durch Lorenz vor, gegen den die Abwehrspieler keine Mittel fand. Zechmann vergab zwei hochkarätige Möglichkeiten, ehe Lorenz nach gleichen Muster wie beim Führungstreffer ein großzügiges Angebot der Freudenberger Abwehr zum 0:2 nutzte (25.). Nur vier Minuten später wurde ein Gästespieler per Doppelpass freigespielt, traf den Pfosten und Zechmann drückte den zurückspringenden Ball zum 0:3 über die Linie.

Etwas Hoffnung kam beim Freudenberger Anhang auf, als Bastian Müller mit einem Linksschuss von der Strafraumkante zum 1:3 traf (34.), aber kurz danach marschierte Lorenz über links durch und seine Hereingabe vollendete Sebastian Ring gegen eine unentschlossene Freudenberger Abwehr zum 1:4 (38.). Gleich nach dem Wechsel köpfte ein Abwehrspieler der Gastgeber den anderen an, Zechmann kam zum Schuss, den Torwart Meiler noch abwehren konnte, den Abpraller lochte Bastian Lobinger ohne Mühe ein (48.). In der 66. Minute entschied der gute Schiri Ehlich überraschend für alle auf Foulelfmeter, den Zechmann zum 1:6 verwandelte. Nur drei Minuten später gelang dem selben Spieler sein dritter Treffer, als er einen Querpass gegen die orientierungslose SV-Defensive einschoss. Der eingewechselte Daniel Bosser schob einen Steilpass am Torwart vorbei zum 2:7 ein.
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