Dem Etsdorfer Obst- und Gartenbauverein steht ein großes Fest ins Haus. Er feiert am Samstag, 19. September, sein 50-jähriges Bestehen. Die Vorbereitung ist bereits angelaufen.
Ort schaut heute viel besser aus

Langjährige Mitglieder des Etsdorfer Obst- und Gartenbauvereins wurden geehrt (von links): Sandra Preitschaft, Christine Grosser, Barbara Strobl, Ingrid Panten, Margit Lippert, Ulrike Schießlbauer, Renate Schorner, Regina Schreier, Vorsitzende Gabi Weber, Bürgermeister Alwin Märkl und Kreisfachberaterin Michaela Basler. Bild: hfz
Vor zahlreichen Mitgliedern eröffnete Vorsitzende Gabi Weber im Gasthaus Delling die Jahreshauptversammlung mit Ehrungen. Das Jubiläum wird mit einem Gedenkgottesdienst eingeleitet, Festansprachen, Ehrungen und ein gemeinsames Essen sind geplant.

Gärtnermeister Michael Prifling gab Tipps zur Gartenpflege. Der Verein hat immerhin 108 Mitglieder und spendierte je 500 Euro für die Palliativstation im Klinikum St. Marien und für krebskranke Kinder. "Wir stehen im Frühjahr vor neuen Aufgaben", sagte Weber, "der Arbeitsplatz Natur verlässt uns nicht." Der Garten habe eine große Bedeutung gewonnen, er biete frische Luft, Bewegung und auch frisches Gemüse und Obst.

Bürgermeister Alwin Märkl erinnerte an frühere Jahrhunderte, als beim Garteln die Ernährung an erster Stelle gestanden habe. "Etsdorf ist ein Musterbeispiel für eine attraktive Gemeinschaft, die öffentliche Aufgaben übernimmt und einen beispielhaften Dorfplatz geschaffen hat", stellte er fest. Der Ort sei in den vergangenen Jahren wesentlich schöner geworden. Michaela Basler lobte die Mitglieder für die Ortsverschönerung und die Pflege öffentlicher Plätze.

Ein Dankeschönessen ist für Donnerstag, 9. April, geplant. Am Sonntag, 14. Juni, wird zur Schmiealm nach Freudenberg gewandert. Nach dem Dorffest am Sonntag, 2. August, und der Preisverteilung am Freitag, 23. Oktober, ist eine Adventausstellung am Sonntag, 22. November, geplant. Der Vertikutierer kann bei Hans Koch ausgeliehen werden, die Gartenfräse steht bei Peter Wiesgickl.

Michael Prifling referierte über biotische und abiotische Schäden im Garten. Erstere sind Krankheitserreger, Schadtiere und konkurrierende Pflanzen. Abiotische Schäden hängen zusammen mit der Temperatur, der Strahlung (etwa Verbrennungen durch die Sonne), der Bodenbeschaffenheit (Nährstoffmangel), der Verletzung von Pflanzen, der Osmose (Austausch von Pflanzen im Boden, Salzgehalt, ausreichende Feuchtigkeit) und der Phytotoxizität (Sprühen von Pflanzen, richtige Anwendung von Mitteln und Stress der Pflanzen).
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