Dem Spitzenteam lange Zeit Paroli geboten - Am Samstag Saisonfinale im Heimspiel gegen den TV ...
Enorme Leistung der HSG-Damen

Ramona Simbeck war mit 8 Treffern einmal mehr die erfolgreichste HSG-Werferin. Bild: mhs
Nabburg-Schwarzenfeld. (söt) Nach sehr spannenden und heiß umkämpften 60 Minuten mussten sich die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld am Donnerstag dem Meisterschaftsanwärter HC Erlangen am Ende mit 21:26 geschlagen geben.

Die Begegnung begann wie erwartet. Der Gast bewies sich im Angriff als sehr schnell und dynamisch. So hatten die Erlanger Spielerinnen den besseren Start und die Mädels von Trainer Wolfgang Völkl lagen nach einigen Minuten bereits mit 3:7 im Rückstand. In der Defensive stand die HSG zu diesem Zeitpunkt zu passiv und im Angriff spielte sie den letzten Pass nicht konsequent genug. Nach einer Auszeit kamen die Oberpfälzerinnen besser in die Partie. Immer wieder zwangen sie die Franken zu unvorbereiteten Würfen und konnten so den Rückstand von 5:7 auf 7:8 verkürzen. Das Spiel gestaltete sich nun wieder offen, und ab der 20. Spielminute baten die HSG-Damen dem aktuellen Tabellenzweiten Paroli.

Bis zur Halbzeit zeigten beide Mannschaften den Zuschauern eine heiß umstrittene Begegnung. Die Völkl-Schützlinge mit einer sehr effektiven Abwehrarbeit und der HC Erlangen mit immer wieder schönen Auftakthandlungen. So blieb die Begegnung bis zu Halbzeit offen, als beim Spielstand von 11:13 die Seiten gewechselt wurden.

Auch in der zweiten Spielhälfte sollte sich nichts ändern. Erlangen versuchte durch eine Manndeckung von Ramona Simbeck das Angriffsspiel des Gastgebers zu stören, was aber nur bedingt gelang. Für den Rest der HSG-Mannschaft war nun Platz, den sie auch nach kurzer Anlaufzeit nutzte. Da man sich auch in der Abwehr nun besser auf die Aktionen der Gäste eingestellt hatte und Torfrau Theresa Weiherer mit einigen schönen Paraden die Mannschaft unterstützte, blieb das Spiel ausgeglichen. Der HC Erlangen legte immer ein bis zwei Tore vor, doch die HSG wollte nicht klein bei geben.

In den letzten zehn Spielminuten war Hochspannung angesagt, wobei der größere Druck bei den Franken lag. Zwar schlichen sich bei Erlangen technische Fehler ein, doch da auch die HSG dem hohen Tempo Tribut zollen musste, konnte sie diese nicht entscheidend nutzen. "Meine Mädels sind zwar konditionell gut drauf, aber die Erlanger Spielerinnen sind doch noch athletischer", so Völkl. Und genau dies machte in den letzten Spielminuten den Unterschied aus. Die Gäste blieben konzentriert und schafften über Einzelaktionen drei Tore in Folge zum entscheidenden Spielstand von 19:21. Am Ende gaben sich die Spielerinnen von Trainer Wolfgang Völkl nach viel Kampfgeist und einer sehr guten spielerischen Leistung dem HC Erlangen mit 21:24 geschlagen.

Tore: Simbeck 8/3; Rank 5; Kovarikova 3; Fleischmann und Luley je 2; Czichon und Fröhlich je 1

Hoffen auf Unterstützung

Und somit kommt es am Samstag, 2. Mai, zum letzten Spiel in dieser Saison. Die HSG Nabburg-Schwarzenfeld hat dabei nochmals Heimrecht und empfängt um 16 Uhr im Schwarzenfelder Sportpark den TV Weidhausen. Der Gast war in der Rückrunde lange im Aufstiegsrennen mit dabei, musste jedoch jetzt Federn lassen und steht nun zum Saisonende auf dem dritten Tabellenplatz. Auch für die HSG-Damen geht es noch um die Endplatzierung. Der momentane 7. Tabellenplatz wäre die beste Platzierung seit dem Wiederaufstieg vor drei Jahren. Man wird sehen, wie die Spielerinnen die Partie gegen den HC Erlangen weggesteckt haben. Wolfgang Völkl: "Wir freuen uns riesig auf das Saisonfinale und die folgende Pause. Wir haben eine richtig starke Saison gespielt, wobei die Mannschaft viele Rückschläge weggesteckt hat, ohne groß zu jammern. Diese Mädels haben es verdient, nochmals lautstark von ihrem Publikum unterstützt zu werden."
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