Den Bewohnern von Hannesreuth steht jetzt ein Defibrillator zur Verfügung
Rasche Hilfe bei Herzproblemen

Neben der Anschlagtafel beim Neubauern-Anwesen ist der Defibrillator angebracht. Über die Neuheit in Hannesreuth freuen sich hier (von links) Albert Kohler, Ortsvorsteher Manfred Pirner und Konrad Hüttner. Bild: wku
Abseits der Hauptverkehrsstraßen liegt das Dorf Hannesreuth. Auf dem Weg dorthin braucht ein Rettungswagen an die zwanzig Minuten, bis er die dringend benötigte Hilfe bringen kann. Deshalb beschloss der Dorfverein Hannesreuth, einen Defibrillator anzuschaffen. Gleiches plante auch die Freiwillige Feuerwehr im Nachbarort Kürmreuth. Da lag es nahe, zusammen Angebote einzuholen.

Der Arbeiter-Samariterbund (ASB) Velden beriet die beiden Vereine bei der Auswahl. Sie entschieden sich für ein und dasselbe Modell.

Angebracht ist der Defibrillator in Hannesreuth neben der Anschlagtafel beim Neubauern-Anwesen. An den Kosten von 1561 Euro beteiligen sich der Freizeitverein Barfuß-Tramps mit 200 Euro und die Raiffeisenbank mit 300 Euro. 600 Euro stiftet der Betriebsratsvorsitzende der Eckart-Werke, Armin Glashauser, aus seinen Aufsichtsrats-Tantiemen. Vermittelt wurde diese Spende von seinem Kollegen Konrad Hüttner. Den Rest übernimmt der Dorfverein.

Damit die Handhabung des Defibrillators besser bekannt wird, organisierte der Dorfverein einen Erste-Hilfe-Kurs beim ASB. Jung und Alt von 15 bis 75 Jahren beteiligten sich.
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