Den elften Sieg angepeilt

Neuling SV Poppenreuth spielt bisher eine hervorragende Saison und hat sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert. Hier zieht Pavel Veleman beim 3:2-Sieg gegen die SG Regnitzlosau ab. Zum Abschluss der Vorrunde empfangen die Stiftländer am Sonntag den ATS Kulmbach. Bild: Gebert

Der SV Poppenreuth schwimmt weiter auf einer Welle des Erfolgs. Schon am vorigen Wochenende hat sich die Mannschaft vorzeitg den Herbstmeistertitel gesichert. Weniger gut läuft es hingegen für die SpVgg Wiesau.

Tirschenreuth. (gb) Der SV Poppenreuth (1./34 Punkte) geht als Herbstmeister in den letzten Vorrunden-Spieltag der Bezirksliga Oberfranken Ost. Mit dem 3:1-Erfolg beim VfB Kulmbach (5./27) brachte der Neuling am vergangenen Samstag den inoffiziellen Halbzeit-Titel vorzeitig unter Dach und Fach. Für die SpVgg Wiesau (10./21) sieht es dagegen alles andere als rosig aus. Der Vorjahres-Dritte ist nach drei Spielen ohne Sieg (zwei Remis, eine Niederlage) wieder in die gefährdete Region abgerutscht.

Zehn Siege, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen lautet die beeindruckende Zwischenbilanz von Aufsteiger SV Poppenreuth, der zudem mit 40 Treffern die stärkste Offensive der Liga stellt. Die besten Torschützen sind Lukas Komberec mit 13 und Tomas Sturm mit 11 Toren. Inzwischen ist die Mannschaft von Spielertrainer Miloslav Janovsky, die in der Tabelle vier Punkte vor dem TSV Mistelbach (2./30) liegt, zu einem ernsthaften Kandidaten für den Sprung in die Landesliga geworden.

Zum Abschluss der Vorrunde und eine Woche später beim Start in die Rückrunde haben die zu Hause noch ungeschlagenen Poppenreuther die große Chance, mit zwei Heimsiegen die Spitzenposition zu festigen. Zunächst gastiert am Sonntag, 2. November, der starke Mitaufsteiger ATS Kulmbach (4./27), der sich nach einem schlechten Saisonstart nach oben gearbeitet hat. Mittlerweile sind die Bierstädter neun Spiele (sieben Siege, zwei Remis) ohne Niederlage, zudem ist der ATS die zweitbeste Auswärtsmannschaft. Am 9. November kreuzt dann der Tabellenvorletzte FC Steinbach-Dürrenwaid (17./12) in Poppenreuth auf.

Bei der SpVgg Wiesau sind die Sorgenfalten von Coach Mario Gebhard nach dem 0:3 bei der SpVgg Bayreuth II (8./24) größer geworden. Seine Mannschaft liegt nur noch aufgrund der Tordifferenz vor dem ersten Relegationsplatz, den der ZV Thierstein (12./21 - ein Spiel weniger) einnimmt. Die Lage ist kritisch, denn in dieser Saison gibt es vier Direktabsteiger und drei Releganten. Wie Poppenreuth genießen auch die Wiesauer zwei Mal hintereinander Heimrecht. Die härtere Prüfung wartet dabei am Sonntag, 2. November, beim Gastspiel des FSV Bayreuth (3./27 - ein Spiel weniger). Eine Woche später kommt mit dem ATSV Münchberg-Schlegel (14./19) ein direkter Konkurrent ins Sportzentrum.

17. Spieltag

Samstag, 14 Uhr: TSV Thiersheim - SpVgg Bayreuth II; Sonntag, 14 Uhr: SV Poppenreuth - ATS Kulmbach, TSV Mistelbach - FC Steinbach-Dürrenwaid, SG Regnitzlosau - FC Eintracht Münchberg, TSV Bindlach - SpVgg Oberkotzau, FC Rehau - Thierstein, SpVgg Wiesau - FSV Bayreuth, TSV Neudrossenfeld II - Münchberg, Trogen - VfB Kulmbach
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