Den Erfinder in sich entdecken

Vorbereitung für den des Filmdosen-Raketen-Versuch: Mineralwasser und eine Brausetablette kamen zusammen in kleine Filmdosen (unten, links). Die Flughöhe, die bei der Explosion erreicht wurde, sorgte für staunende Gesichter bei den Mädchen und Buben des Forscherclubs der Mittagsbetreuung: Die Filmdose wurde bis auf Firsthöhe des Schulgebäudes emporgeschleudert. Bild: fra

Neugier wecken, Bekanntes hinterfragen, Entdeckungen machen: Das sind die Ziele des neuen Forscherclubs der Mittagsbetreuung "Hängematte" an der Grundschule. Mit Begeisterung nahmen zehn Kinder das Angebot an.

Dessen erster Teil ist nun abgeschlossen - und die Stunden vergingen wie im Flug. Im Vordergrund standen dabei die praktische Erfahrung und das Ausführen von Versuchen. Montessori-Lehrerin Kathleen Walberer erklärte in zwei bis drei Sätzen theoretische Hintergründe, so dass ausreichend Zeit für die Praxis blieb.

Die Teilnehmer informierten sich im ersten Kursabschnitt näher über die Entstehung des Universums. Sie erklärten physikalische Phänomene anhand von begleitenden Experimenten, wurden spielerisch an die naturwissenschaftliche Arbeitsweise herangeführt und bekamen viele Anregungen für selbstständiges Arbeiten.

Wie echte Forscher ließen sich die Mädchen und Buben von der winterlichen Kälte nicht davon abhalten, auch Experimente im Freien zu beobachten. Eine Brausetablette mit Mineralwasser in einer kleinen Filmdose baute so viel Druck auf, dass es zu einer kleinen Explosion kam und die Dose bis zur kompletten Höhe des Schulgebäudes empor flog. Das brachte die faszinierten Kinder zum Staunen.

Auf der Erde, die auch der blaue Planet genannt wird, findet sich Wasser in vielen Formen. Dazu gab es im Forscherclub abwechslungsreiche Aufgaben: Wasser als chemischen Stoff analysieren, seine Bedeutung in der Biologie erklären, physikalische Experimente damit vornehmen und über die Wasserkraftnutzung im Alltag sprechen. Die Interessen der teilnehmenden Kinder wurden dabei natürlich berücksichtigt. Nach den Faschingsferien startet der zweite Kursabschnitt: Einsteigen ist möglich und - so die jungen Forscher - sehr zu empfehlen. Es geht weiter mit der Frage, wie ein Propeller-Antrieb funktioniert, es gibt Fallschirm-Experimente und andere interessante Versuche zur Beschleunigung. Die Mädchen und Buben bekommen selbst Gelegenheit auszuprobieren, wie alles funktioniert.

Für alle, die den Erfinder in sich entdecken wollen, ist der Forscherclub genau das Richtige. Teilnahmeanfragen können bei Gabi Fraunholz, Telefon 09205/785, gestellt werden.
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