Den EU-Beitritt von Illyrien diskutiert
Leute

Bundestagsabgeordneter Alois Karl und der Sulzbach-Rosenberger Jonas Riermeier vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Bild: hfz
Berlin/Sulzbach-Rosenberg. Mehr als 300 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet schlüpften für vier Tage in die Rolle eines Bundestagsabgeordneten. Bei der Simulation "Jugend und Parlament" erprobten sie ihre Talente als Redner und Politstrategen. Mit dabei war der Sulzbach-Rosenberger Jonas Riermeier, den Bundestagsabgeordneter Alois Karl nominiert hatte. Er sei "ein politisch sehr interessierter junger Mann, der zudem bereits als stellvertretender JU-Ortsvorsitzender kommunalpolitisch aktiv ist", begründete Karl seine Wahl.

In Berlin lernten die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren die Arbeit der Abgeordneten kennen - in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte traten im Plenarsaal des Bundestages traten 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult.

"Wir haben vier Fraktionen gebildet und über fiktive Gesetzentwürfe zur Einführung chancengleicher Bewerbungen für die Behörden des Bundes, zur Schaffung eines Einwanderungsgesetzes, zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft sowie zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit dem fiktiven Balkanstaat Illyrien diskutiert. Zugleich konnten wir uns auch mit dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und den Spitzen der Bundestagsfraktionen treffen. Für mich waren diese vier Tage eine wirklich großartige Erfahrung", fasste Riermeier anschließend seine Eindrücke zusammen.
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