Den roten Faden durchs Leben suchen
Schulen

"Verliert im kommenden Schuljahr nie den roten Faden", mahnten die beiden Geistlichen Konrad Amschl und Dirk Grafe (hinten von rechts) in den Anfangsgottesdiensten der Realschule Kemnath. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) "Habt ihr ihn schon, den roten Faden?", fragte eine Lehrerin die Realschüler in den beiden ökumenischen Anfangsgottesdiensten. Still sollten sich die Jugendlichen in der Stadtpfarrkirche Gedanken darüber machen, was ihnen im neuen Schuljahr wichtig ist und was sie erreichen möchten.

Zur Veranschaulichung des Themas "Den roten Faden finden" kamen zwei Schüler mit einem roten Seil zum Altar. In seiner Ansprache erwähnte Pfarrer Dirk Grafe die biblische Gestalt des Schriftgelehrten Jonathan. Der fragte Jesus: "Herr, was muss sich tun, damit ich das ewige Leben erlange?" Jesus verwies ihn auf die Bibelstelle: "Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst." Pfarrer Konrad Amschl fragte, auf was es im Leben ankomme. Es sei nicht immer leicht, die richtige Richtung einzuschlagen. Er ermutigte die Schüler, die Suche nach dem roten Faden nie aufzugeben. Wer diesen einmal verloren habe, habe immer die Möglichkeit, ihn wieder zu finden.

Bei den Fürbitten gedachten einige der Schüler, die Probleme mit den Noten haben und die in der Klasse wenig Anschluss finden. "Liebe ist nicht nur in Wort" und andere rhythmische Gesänge begleitete Walter Thurn auf der Orgel.
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