Den Zoigl in die Welt hinaustragen

Die Deutsche Post hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Zoigl-Briefmarke rechtzeitig zum Kommunbrauertag am 3. Oktober fertig geworden ist. Am Mittwoch war die Freude auf dem Schafferhof groß: Stefan Friedl, Geschäftsbereichsleiter der Post in Bonn, hatte die gezackten Werbeträger mitgebracht.

Er zollte der Schutzgemeinschaft "Echter Zoigl vom Kommunbrauer" höchsten Respekt. Die Auflage von über 50 000 sei rekordverdächtig. Die durchschnittliche Zahl bei den individuellen Marken betrage 2000. Friedl wertete dies als Zeichen für den Zusammenhalt in der Region. Für Landrat Andreas Meier ist Zoigl ein Lebensgefühl.

Die Briefmarke sei ein weiteres Mosaiksteinchen, für dieses Bier weltweit zu werben. Er wünschte sich, dass dadurch der Zoigl-Gedanke noch bekannter wird. Dies sah auch der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft so. "Jeder frankierte Brief trägt die echte Zoiglbierkultur, auf die wir stolz sind, in die Welt hinaus", sagte Schafferhof-Wirt Reinhard Fütterer. Die hohe Auflage wertete er als Wink mit dem Zaunpfahl an die Post, einmal eine offizielle Marke herauszubringen.

Norbert Neugirg verriet, dass die Auftraggeber mit höchstens 10 000 Bestellungen gerechnet hätten. Dass es jetzt 52 220 Stück seien, zeige, dass sich der Oberpfälzer Wald als Marke begreife.
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