Der Adventsmarkt in Königstein hat viele Fans
Gemütliche Angelegenheit

(wku) Etwas ganz Besonderes ist der Königsteiner Adventsmarkt. Er dauert jedes Jahr lediglich zwei Stunden und findet immer am Samstagabend vor dem ersten Advent am Marktplatz statt. Dafür bietet er in dieser kurzen Zeit ein geballtes Programm. Vor 13 Jahren entstand der Adventsmarkt. Ursprünglich trug lediglich der Posaunenchor nach dem Glockenläuten um 18 Uhr zur adventlichen Einstimmung Advents- und Weihnachtslieder vor. Der evangelische Frauenkreis verkaufte Gestecke und Adventskränze. Außerdem bot der Posaunenchor Bratwürste an. Organisiert wurde der Markt vom Posaunenchor-Leiter Georg Blendinger und seiner Frau Liesbeth.

Der Bürgermeister hilft gerne

Zwei Jahre später hatte Liesbeth Blendinger die Idee, dass doch der Nikolaus kommen und die Kindern bescheren könnte. Sie trug Bürgermeister Hans Koch ihr Anliegen vor - und dieser erklärte sich spontan bereit, sich als Nikolaus zu verkleiden. Der Bürgermeister machte seine Sache sehr gut und wurde daher jedes Jahr engagiert. So gab es in Königstein einen ganz besonderen "Ni-koch-laus".

Die Königsteiner legen übrigens großen Wert darauf, dass der Nikolaus mit Bischofsstab, Mantel und Mütze kommt und nicht der Weihnachtsmann. "Der Weihnachtsmann ist eine amerikanische Kunstfigur", so Bürgermeister Koch. "Den heiligen Nikolaus hingegen gab es wirklich!" Daher knüpfen die Königsteiner ganz bewusst an die Nikolaus-Tradition an. Ein Jahr nach der Premiere 2004 fanden sich die Kindergartenkinder ein, um dem Niko(ch)laus ein Ständchen zu singen. Und jedes Jahr wurden es mehr Stände.

Alle bringen sich ein

Das Besondere beim Königsteiner Adventsmarkt ist, dass nur die einheimischen Vereine ihre selbst hergestellten Waren oder Speisen anbieten. So sind der Jugendmarktrat und das Deutsch-Ordenshaus vertreten, ebenso der evangelische Frauenkreis und der katholische Frauenbund, der Posaunenchor der Kindergarten, der Trachtenverein D'Ossinger, der CVJM, der Kindergarten und der Kindergottesdienst.

Der Besucherzustrom beim Adventsmarkt ist jedes Mal hervorragend. Dicht gedrängt stehen die Menschen zusammen bei Glühwein, Bratwürsten und gebrannten Mandeln. Dafür ist es aber umso gemütlicher.
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