Der Anfang wäre geschafft

Wir hatten noch nie so viele Sitzungen wie im abgelaufenen Jahr.

Die letzte Sitzung des Jahres nutzten die Fraktionen im Stadtrat, um zurückzublicken. Durch die Bank lobten die Sprecher das harmonische Miteinander. Der Ausblick auf kommende Herausforderungen hatte es aber ebenso in sich.

"Das kollegiale Miteinander und eine solide Streitkultur können eine gute Basis für zukünftige Aufgaben und Herausforderungen sein", sagte Fritz Betzl bei der Jahresabschlusssitzung des Stadtrats (wir berichteten). Als Sprecher der SPD nahm er die Kommunalwahl zum Anlass, die Zusammenarbeit im neuen Gremium bis jetzt als hervorragend zu bezeichnen.

Dank und Anerkennung sprach er der Feuerwehr für die Stunden aus, die sie beim Bau des neuen Feuerwehrhauses erbrachte. Mit dem Brandschutz als Pflichtaufgaben einer jeden Gemeinde sah er in der Wehr einen "wichtigen und unentbehrlichen Bestandteil der Kommune". Zum Baugebiet Sommerleite - die Parzellen waren innerhalb weniger Wochen verkauft - räumte er ein, dass erst durch die Änderung des Bebauungsplanes Wünschen und Ideen einzelner Bauwilliger entsprochen werden konnte.

Leerstände vermeiden

Da das Baugebiet am ehemaligen BRK-Seniorenheim wenig Interessenten findet, riet er, dieses Areal besser zu vermarkten. Zur Vermeidung weiterer Leerstände in der Innenstadt gelte es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und nach neuen Ansätzen zu suchen. Jugendforum, Jugendbeauftragtem sowie allen aktiven Gruppen und Vereinen dankte er für die Mitgestaltung der Ferienangebote.

Ein ausgezeichnetes, fruchtbares und freundliches Miteinander mit Hans Bscherer und Marcus Gradl erkannte Betzl bei der Auswahl der Spiel- und Fitnessgeräte für den "Mehrgenerationenpark" entlang des Eschenbachgrabens. Zum Traum des Heimatvereins und vieler Unterstützer und Förderer sagte er nur kurz: "Geschafft." Er erinnerte an lange und zähe Verhandlungen, das Taubnschusterhaus zu einem Kulturzentrum aus- und umzubauen. Im Blick hatte Betzl auch Beschlüsse des Stadtrats, deren Umsetzung noch bevorsteht. Der Ausbau von Oberer Zinkenbaum- und Jahnstraße bedürfe einer "verkehrslogistischen Meisterleistung und fordert viel Geduld und Geld der Anlieger". In den nächsten sechs Jahren könne seiner Meinung nach die "Spange Ost" realisiert werden.

Dringend erforderlich sei die von allen Fraktionen begrüßte Erweiterung des Industriegebietes "Am Stadtwald". Als Schritt in die richtige Richtung, "der unsere Gemeinde zukunftssicher macht", wertete er den Vertrag zum Anschluss an das schnelle Internet.

Großartige Leistung

Großes Lob richtete er an die heimische Wirtschaft, die ein Garant für Beschäftigung sei und durch die Gewerbesteuer der Kommune eine finanzielle Unabhängigkeit sichere. Betzl bescheinigte den Vereinen "Großartiges zu leisten und das Herzstück einer gut gehenden Stadt zu sein".
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