Der ASV Burglengenfeld muss nur noch den FC Bad Kötzting besiegen - Heimspiel am Mittwoch in ...
"Wir genießen den Augenblick"

Burglengenfeld. (aho) Der ASV Burglengenfeld ist auf dem allerbesten Weg, in die Bayernliga aufzusteigen. Die ersten zwei Relegationsspiele gegen die DJK Ammerthal hat die Bösl-Elf mehr oder weniger souverän für sich entschieden. Nun wird es ernst, denn nach den beiden Duellen gegen den 1. FC Bad Kötzting steht fest, wohin der Weg führt. Das erste Match findet heute Abend um 18.30 Uhr auf dem heimischen Gelände statt.

Wie entschlossen der Tabellenzweite der Landesliga Mitte ist, seine Chancen zu wahren, hat er in Hin- und Rückspiel gegen den Bayernligisten aus Ammerthal bewiesen. Es ist die mannschaftliche Geschlossenheit, die das Team so stark macht, meint der Trainer, der mit seinen jungen Spielern mehr als zufrieden ist. "Wir sind nicht der Favorit, aber wir nehmen mit, was möglich ist", hat er schon im Vorfeld der Entscheidungsspiele gesagt. Das Hinspiel gewann der ASV knapp, doch am vergangenen Samstag in Ammerthal kam die Abwehrstärke und die Unberechenbarkeit der Burglengenfelder zum Tragen. Sie ließen sich weder von der Stimmung außerhalb des Platzes noch vom Gegner aus der Ruhe bringen. Und auch der Halbzeitrückstand wurde problemlos weggesteckt. Auf seine starke Defensive konnte sich der ASV einmal mehr verlassen, obwohl es für die DJK nicht sehr viele Chancen gab.

Nun wartet mit dem 1. FC Bad Kötzting ein weiterer Bayernligist, der sich vehement gegen den Abstieg wehrt. Noch vor einem Jahr waren beide Clubs Ligakollegen, seinerzeit stieg Bad Kötzting auf. Im Heimspiel wollen sich die Gastgeber einen Vorsprung erarbeiten, um dann beruhigt in den Bayerwald fahren zu können. Trotz des einmaligen Erfolges, der durch den Aufstieg erreicht werden könnte, setzt der Trainer sein Team nicht unter Druck. "Wir genießen den Augenblick. Auch in diesem Spiel müssen wir die Kräfte bündeln und uns konzentrieren. Wir werden von den Erlebnissen aus der Relegation profitieren", so Matthias Bösl.

Mit welcher Taktik er dem Gegner begegnen wird, verrät der Coach noch nicht. Seine Spieler können mehrere Systeme spielen. Auf die Unterstützung der Zuschauer kann der ASV bauen. Personell hat der Landesligazweite keine Sorgen, es stehen alle Spieler zur Verfügung.
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