Der ASV Michelfeld gesteht es Jugendlichen jetzt zu
Stimmrecht mit 16

Nach 24 Jahren als Vize verabschiedete sich Siegfried Raß vom ASV Michelfeld. Früher lief er in mehr als 600 Fußballspielen für den Verein auf. Jetzt lebt der 54-Jährige in Bergisch Gladbach. Bild: obl
Eine neue Satzung gab sich der ASV Michelfeld bei der Mitgliederhauptversammlung am Freitagabend im Schenk-Saal. Die Führungsriege ließen die Mitglieder - 58 waren gekommen - in den Wahlen großteils unverändert.

Schriftführer Christoph Dietl stellte die wesentlichen Punkte der überarbeiteten Vereinssatzung vor. Neu ist zum Beispiel, dass bereits Jugendliche ab 16 Jahren ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben. Der Vorsitzende Dieter Hofmann wünschte sich ein Dreigestirn an der Spitze, wie es zum Beispiel die Jugendfördergemeinschaft Auerbacher Land praktiziere. Hofmann will sich selbst aus der vordersten Reihe etwas zurücknehmen.

Siegfried Raß steht aus gesundheitlichen und privaten Gründen - er wohnt jetzt in Bergisch Gladbach - nicht mehr zur Verfügung. Mit bewegten Worten verabschiedete Dieter Hofmann einen langjährigen Weggefährten, der mit seiner Erfahrung und seiner Einstellung viel für den Verein geleistet habe.

"Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man aus einem Ort wegzieht, in dem man Wurzeln geschlagen und viele Freundschaften geschlossen hat", antwortete Raß. Er habe versucht, etwas zurückzugeben für das, was ihm der Verein in jungen Jahren beibrachte. Der frühere legendäre Linksaußen bestritt für den ASV 625 Spiele im Herrenbereich, davon 442 in der 1. Mannschaft.

Neben Siegfried Raß, der seit 1987 in der Verwaltung mitarbeitete und ab 1991 den Vorsitzenden vertrat, schieden auch Sven Lungershausen und Markus Schäffner aus. Beide waren in den vergangenen zwei Jahren als Beisitzer aktiv.
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