Der Burkhardsreuther Frauenbund besichtigt die Wallfahrtskirche St. Quirin und eine besondere ...
Von Heiligen und Straußeneiern

Sankt Quirin, Straußenfarm und Scheidlerhof: Der Frauenbund Burkhardsreuth verband bei seinem Ausflug Information und Gemütlichkeit. Bild: miu
Die angenehme Kühle in der Wallfahrtskirche St. Quirin tat gut an diesem tropischen Tag. Doch die Hitze passte zum nächsten Punkt beim Ausflug des Katholischen Frauenbunds. Dabei stand ein afrikanisches Tier im Mittelpunkt.

Der Vorstand um Vorsitzende Maria Anzer freute sich über die vielen Teilnehmer, unter denen auch Frauen vom Pressather Zweigverein waren. In Sankt Quirin erklärte Mesner Alfons Scharnargl das Gotteshaus und erzählte vom Kirchenpatron. Die Burkhardsreuther pilgern alle zwei Jahre zur Frauenwallfahrt zu der Kirche, deshalb interessierten sie sich besonders für die Führung. Auch die Votivkapelle erklärte Scharnagl. Mit einer Spende für die Kirche und einer Brotzeit für den Mesner dankten Maria Anzer und Margit Buchfelder, um sich anschließend mit Gesang und Gebet ins nahe Kotzenbach zu verabschieden.

Dort begrüßten Harald und Karin Franz die Gäste auf ihrer Straußenfarm. Karin Franz erklärte bei einer Kaffeerunde ihre Vogelzucht. Vor 15 Jahren wagte das Ehepaar mit einigen Tieren die ersten Schritte. Die Besucher sahen bei einem Rundgang, dass die heute rund 120 Vögel genügend Auslauf haben. Einige Hähne bewachen die Hennen. Das kann vor allem beim Eiersammeln richtig gefährlich werden. Das stets mit dem Schnabel am Boden grasende Tier erwecke den Eindruck, dass es "den Kopf in den Sand stecke", erklärte die Fachfrau das Sprichwort. Außerdem erklärte sie, dass für die Straußenzucht eine Ausbildung Voraussetzung sei.

Beim Öffnen und der Zubereitung zweier Straußeneier konnten die Frauen zuschauen und von den cholesterinarmen Rühreiern und Wurstspezialitäten kosten. Die Frauen kehrten dann zum Abschluss noch auf dem Scheidlerhof ein und genossen die Aussicht und den Sommerabend.
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