"Der einzig richtige Weg"
Hintergrund

Krummennaab. (hju) Der Punkt "Verschiedenes" auf der Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung beinhaltet manchmal ganz spezielle Dinge. Bürgermeister Uli Roth ging noch einmal auf die ungewöhnlichen Vorgänge und die Berichterstattung in Sachen Kläranlage ein.

"Meiner Meinung nach war die getroffene Entscheidung der einzig politisch richtige Weg.", sagte der Rathausch. "Es kann einfach nicht sein, dass so ein Großprojekt, bei dem drei Gemeinden und all deren Bürger beteiligt sind, von der Entscheidung eines Einzelnen abhängt." Gemeint ist damit der CSU-Gemeinderat und Grundbesitzer Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg

Bis heute hat von Friedenfelser Seite auch niemand das persönliche Gespräch gesucht. "Die Entscheidung des Friedenfelser Gremiums für eine Zusammenarbeit in allen Ehren", so Roth, "aber für mich ist dies unverständlich, wenn beim weiteren Tagesordnungspunkt dann ein Nein zur Grunddienstbarkeit getroffen und akzeptiert wird."

Friedenfels habe alle Chancen gehabt, nun werden die Gemeinden Krummennaab und Reuth das Projekt nur noch zu zweit verwirklichen. Jetzt müssen neue Abstimmungen vor allem mit dem Ingenieurbüro Zwick für die weitere Planung getroffen werden.

Reiner Schwingshandl von den Freien Wähler findet die Entwicklung trotzdem bedauerlich. "Im Endeffekt müssen nun die Bürger büßen, für die es nun teurer wird. Abgerechnet wird nun einmal am Schluss, genau dann, wenn es um das Geld geht."

An der Lage wird sich dennoch nichts mehr ändern. Roth versprach aber, sich nachdrücklich für die günstigsten Lösungen beim Kläranlagenneubau einzusetzen.
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