Der Flossenbürger Bürgermeister scheidet auch aus dem Kreistag aus
Johann Kick gibt alle Ämter ab

Johann Kick hat aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als ehrenamtlicher Bürgermeister zurückgegeben. Bild: nm
Flossenbürg. (nm/ms) In der Grenzgemeinde wird der Bürgermeister neu gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Johann Kick (SPD) wurde auf seinen Antrag hin aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen von seiner Tätigkeit entbunden. Der 51-Jährige kündigte zudem an, alle politischen Ämter zurückzugeben. Das betrifft auch das Kreistagsmandat.

Als Termin für den Urnengang steht der 8. November im Kalender. Wahlvorschläge müssen bis zum 17. September eingereicht werden. Aufgrund intensiver Behandlungen und mehrerer Operationen musste Kick, er wurde 2002, 2008 und 2014 zum Bürgermeister gewählt, im Dezember 2014 die Geschäfte an zweiten Bürgermeister Thomas Meiler (CSU) weitergeben.

Ein amtsärztliches Gutachten bestätigte die schwere Erkrankung und war Basis für den Gemeinderat, dem Entlassungsantrag stattzugeben. "Die Therapie ist einigermaßen gut verlaufen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt es aber nach wie vor." Nachrücker für Kick, einer der stellvertretenden Kreisvorsitzenden seiner Partei und einer der Stellvertreter der Kreistagsfraktion, im Kreistag ist Werner Windisch. Der frühere Bürgermeister von Weiherhammer befindet sich in Urlaub in Bad Füssing. Der 61-Jährige war am Freitag überrascht vom Rückzug Kicks und konnte nicht sagen, ob er das Mandat annehmen wird. Sollte Windisch verzichten, würde Daniela Fuhrmann aus Mantel in den Kreisstag aufrücken.
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