Der ganze Stolz der Züchter

Vereinsmeister der Altzüchter wurde Franz Müller (rechts). Marta Jaworek (vorne, links) siegte bei der Jugend. Mit im Bild Ausstellungsleiter Helmut Bader(Zweiter von rechts) und 2. Bürgermeister Herbert Lehner (Zweiter von links). Bild: cs

"Ein kleiner, aber feiner Verein, der sich nicht verstecken muss", das hat der Kaninchenzuchtverein Auerbach wieder unter Beweis gestellt. Sowohl bei der vorausgegangenen Kreisschau als auch bei der Lokalschau räumten die Züchter etliche Preise ab.

Wenn die Veranstalter auch gerne noch mehr Besucher in der Ausstellungshalle am Meiergraben begrüßt hätten, so war man doch mit dem Interesse, insbesondere von Familien mit Kindern, zufrieden. 112 Tiere, davon 104 von den erwachsenen Ausstellern aus sieben Rassen und acht Tiere aus zwei Rassen der momentan einzigen Nachwuchszüchterin, boten eine Vielfalt sehr guter züchterischer Ergebnisse.

Erfolgreiche Bilanz

Vorsitzender Franz Müller und Ausstellungsleiter Helmut Bader hatten allen Grund, eine erfolgreiche Bilanz bei der Preisverleihung am Sonntagnachmittag im Vereinsheim zu ziehen. Auch dem Nachbarverein "Lohe" Pegnitz galt das Willkommen. Wie in der Vergangenheit gelte auch 2014 wieder das Motto "Qualität überwiegt Quantität im Auerbacher Verein", so der Ausstellungsleiter.

"Eine kleine Schau, aber dennoch ansehnlich", Zahlen und Fakten untermauerten seine Aussage. So heimsten die erwachsenen Züchter mit jeweils 97,0 Punkten und einmal mit 97,5 Punkten 14 Mal "vorzüglich" ein sowie 32 Mal mit jeweils 96,5 Punkten "hervorragend". Bei der Jugend konnten mit 97 Punkten ein "vorzüglich" und mit jeweils 96,5 Punkten drei "hervorragend" verbucht werden.

Viele Hände waren laut dem Vorsitzenden nötig für ein gutes Gelingen der Ausstellung, wobei der Dank an alle Helfer gerichtet war, an der Spitze Ausstellungsleiter und zugleich Jugendleiter Helmut Bader. Erwähnung fand auch die Überlassung der Halle durch den benachbarten Geflügelzuchtverein.

"Für mich als Laie sind alle gleich", gab 2. Bürgermeister Herbert Lehner zu, der sich beeindruckt von der Schönheit der Tiere zeigte, aber auch vom Erfolg auf Kreisverbandsebene. Mit dem Problem Nachwuchs stehe der Kaninchenzuchtverein nicht alleine da, wenngleich sich mit der Kaninchenzucht ein Hobby für Jung und Alt anbiete. Was die Zukunft der Anlage selbst betrifft, muss es den Verantwortlichen nicht bange sein. "Keine Angst, es gibt keine Pläne. Solange der Verein besteht, wird hier nichts geändert", so das Versprechen des städtischen Repräsentanten. "Musik" war diese Aussage auch für die Ohren des Kreisvereinsvorsitzenden Manfred Heindl, zumal der Auerbacher Verein mit zu den besten, eifrigsten und erfolgreichsten im Kreisverein Bayreuth zähle und immer dafür sorge, dass der Verein in Bewegung bleibt. Mit großer Freude verfolge er die Neuaufnahmen, gleichzeitig sicherte Heindl die volle Unterstützung des Kreisvereins zu.

Den diesjährigen Titel des Vereinsmeisters bei den Altzüchtern holte sich Franz Müller bei 387,0 Punkten mit der Rasse "Kleinchinchilla", gefolgt von Sascha Unden (386,0 Punkte) mit "Zwergwidder wildfarben" und Jan Jaworek (385,5 Punkte) mit "Kalifornier". Die beste Z1 (Alttier, Geschlecht und Jahrgang beliebig, und drei Jungtiere vom Jahrgang) unter den Altzüchtern kam mit Loh-schwarz (387,0 Punkte) aus dem Stall von Helmut Bader.

Bei der Jugend konnte sich Marta Jaworek mit "Russen schwarz-weiß" (384 Punkte) den Pokal sichern. Landesverbandsehrenpreise konnten Franz Müller mit "Kleinchinchilla" und Helmut Bader mit "Loh-schwarz" entgegennehmen.

Ein Ehrenpreis

Hans Kraus wurde mit dem Kreisverbandsehrenpreis auf "Havanna" bedacht. Anstelle von Pokalen für gute züchterische Arbeit warteten auf die Erwachsenen Urkunden und jeweils festgelegte Mengen Kaninchenfutter.
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