Der Gegner der HSG-Herren hat sein Potenzial noch nicht gezeigt
Gefährliche Herzogenauracher

Auf die Reboundarbeit, hier ist TSV-Center Alwin Prainer (weißes Trikot) im Einsatz, wird es in Nürnberg sehr stark ankommen. Bild: par
Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Die Herrenmannschaft der HSG Nabburg Schwarzenfeld reist am Sonntag nach Herzogenaurach. Der Tabellenzweite der letzten Saison wollte dieses Jahr richtig angreifen und verpflichtete einige Top-Spieler. Die Wolf-Brüder kamen aus Erlangen-Bruck und vom HC Forchheim, Hirning aus Winkelhaid.

Das Team kam aber bisher nicht richtig in Fahrt, Trotz der starken Rückraumreihe, der schnellen Außen und Torwart Kundmüller steht der HV mit 7:9 Punkten im Mittelfeld der Tabelle und somit hinter der HSG.

"Trotz ihrer bisherigen Leistungen stellen die Herzogenauracher eines der stärksten Teams in der Liga. Das dürfen wir nicht vergessen", mahnt Coach Daniel Kessler vor der schweren Aufgabe und reicht die Favoritenrolle an den Gastgeber weiter: "An einem normalen Tag ist in Herzogenaurach nichts zu holen, aber wir werden es trotzdem versuchen und vielleicht ist das Momentum für uns und wir können deren schlechte Phase nutzen."

Das Spiel der HSG zuletzt gegen Hemau gibt speziell in der ersten Hälfte nur wenig Grund zur Hoffnung, aber in letzter Zeit hat sich die HSG in der Außenseiterrolle eh viel wohler gefühlt und wirkte in solchen Spielen befreiter als noch letzte Woche. Im Training wurde vor allem wert auf die Arbeit in der Offensive gelegt. "Wir wollen dagegen halten und austesten, ob nicht vielleicht doch etwas möglich ist", geht der zuletzt treffsichere Rückraumschütze Armin Kiener durchaus optimistisch in die Partie.

HSG: Strejc, Sturm, Blödt, Duschner, Eichinger, Fenchl, Held, Kiener, Schanderl, Schießl, Spiller, Zeißner
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