Der Hund profitiert

Die Gemeinde gab anlässlich des 70. Geburtstags ihres Altbürgermeisters einen Empfang (von links): 2. Bürgermeister Franz Weiß, Bürgermeister Alwin Märkl, Jubilar Norbert Probst, CSU-Fraktionsvorsitzender Peter Göbl, Elsbeth Probst, FW-Fraktionschef Johann Gebhard, 3. Bürgermeister Benno Schißlbauer, Martin Richthammer (Feuerwehr Freudenberg) und SPD-Fraktionsvorsitzender Gerhard Dotzler. Bild: sche

24 Jahre leitete er die Geschicke der Gemeinde Freudenberg. Anlässlich seines 70. Geburtstags gab die Kommune für ihren Altbürgermeister und Ehrenbürger Norbert Probst einen Empfang.

(sche) Alwin Märkl, Probsts Nachfolger im Amt des Gemeindeoberhauptes, hatte dazu eingeladen. Mit dabei waren die Mitglieder des Gemeinderates und Vertreter der acht Gemeindeteilfeuerwehren. Die Feier war bewusst in einem kleineren, familiären Rahmen im Gasthof Dotzler gehalten, ganz im Sinne des Jubilars, der trotz seiner großen Verdienste während seiner Zeit als Bürgermeister die Bodenhaftung nie verloren hatte. Alwin Märkl dankte dem Ehrenbürger für sein verantwortungsvolles, langjähriges Wirken in seiner Wahlheimat Freudenberg. Da dessen Verdienste bereits des Öfteren in der Öffentlichkeit gewürdigt worden waren, ersparte er sich die Aufzählung all der Leistungen. Dies sollte aber keinesfalls die Wertschätzung schmälern. "Auch wenn du nicht mehr in Freudenberg wohnst, bewahre trotzdem deine Energie und die Neugierde für das politische Geschehen hier", sagte Märkl, der ihn zu weiteren Besuchen in das Rathaus einlud. 3. Bürgermeister Benno Schißlbauer überbrachte die Glückwünsche der CSU Freudenberg. In diesem Ortsverband seien die politischen Wurzeln des langjährigen CSU-Mitglieds zu finden.

Norbert Probst, mittlerweile seit eineinhalb Jahren in Pension, zeigte sich überrascht über die vielen Glückwünsche, die er anlässlich seines runden Geburtstags von den Vereinen und aus der Bevölkerung erhalten habe. Das sei eine Bestätigung, dass er sich viel Ansehen in der Bürgerschaft erworben habe. Besonders freute es ihn, dass seine Feuerwehren, vertreten von den Vorsitzenden und Kommandanten, den Empfang bereicherten. Heute werde sein Tagesablauf bestimmt vom Gassigehen mit dem Hund.

Interessiert verfolge er weiterhin in der Amberger Zeitung das politische Tagesgeschehen, wolle sich aber nicht mehr in die Gemeindepolitik einmischen. Er habe während seiner Zeit die Verantwortung nicht gescheut, die liege nun in jüngeren Händen. Er zeigte sich sicher, dass auch seine Nachfolger "mit Weitblick, Überzeugungskraft und Beharrlichkeit wirken, um damit die Gemeinde Freudenberg weiter nach vorne zu bringen".
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