Der in Bayern begehrte Preis geht zum dritten Mal an die EMZ Hanauer
Mit Qualität gepunktet

Professor Horst Wildemann (links) und Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer (rechts) überreichten EMZ-Geschäftsführer Thomas Hanauer und Maria Linke - zuständig für Qualitätsmanagement - den begehrten Preis. Bild: hfz
Nabburg. (cv) "Qualität Made in Bavaria überzeugt weltweit", betonte Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer. Auch Wertarbeit aus Nabburg: Der bayerische Qualitätspreis 2015 ging an die EMZ Hanauer. Der Firmenchef gab gestern gleich für die gesamte Belegschaft Leberkäs und Weißwürste aus, wurde der Preis doch von allen erarbeitet.

Thomas Hanauer und Maria Linke - im Unternehmen für Qualitätsmangement zuständig - strahlten, als ihnen Staatssekretär Pschierer gemeinsam mit Innenstaatssekretär Gerhard Eck und dem fachlichen Betreuer des Wettbewerbs, Professor Horst Wildemann, in der Münchner Residenz die Urkunde überreichte. "Mit exzellenten Qualitätsstandards überzeugen bayerische Produkte und Dienstleistungen Kunden weltweit. Dieses Höchstmaß an Qualitätsbewusstsein sichert die Attraktivität des bayerischen Wirtschaftsstandorts. Dazu leisten die Preisträger einen großen Beitrag", so Pschierer.

Es werden bayerische Unternehmen ausgezeichnet, die mit umfangreichen Qualitätssicherungskonzepten und innovativen Lösungen vorangehen. Die Gewinner wurden von zwei unabhängigen Expertengremien ausgewählt. Der Preis schafft seit 1993 Anreize für Höchstleistungen und wirbt branchenübergreifend für konsequentes Qualitätsmanagement. In der Kategorie Industrie ging die Auszeichnung an vier Unternehmen: Neben Hanauer (Elektrotechnik) an die Schabmüller GmbH Berching (Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren), die Robert Bosch GmbH Werk Nürnberg (Automobilzulieferer) und RUAG Aerospace Structures GmbH, Gilching (Flugzeugstrukturbau).

Andrea Barth, Pressesprecherin der EMZ Hanauer, freut sich, dass der Preis nun bereits zum dritten Mal an das Nabburger Unternehmen ging. Für sie "eine Bestätigung von außen für die Firma und ihre annähernd 1000 Mitarbeiter". Gerne habe man am aufwendigen Bewerbungsverfahren teilgenommen, das auch eine Gelegenheit sei, erneut "genau hinzuschauen, zu sehen, wo wir stehen". Am Standort tut sich auch einiges. Das Richtfest für den Neubau steht am 22. April ins Haus. Damit will das Unternehmen mehr Platz für die Fertigung und Produktentstehungsprozesse schaffen.
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