Der letzte Härtetest

In der zweiten Qualifikationsrunde des Verbandspokals empfängt die SpVgg SV Weiden am Samstag um 18 Uhr die SpVgg Jahn Forchheim. In der ersten Runde hatten sich die Weidener beim SV Mitterteich erst im Elfmeterschießen durchgesetzt. In dieser Szene hat es Michael Busch (Mitte) mit den beiden Mitterteichern Martin Bächer (links) und Marc Müller zu tun. Bild: Gebert

Wenn die Vereinskürzel der beiden Kontrahenten am Samstag, 11. Juli, um 18 Uhr im Sparda-Bank-Stadion auf der Anzeigetafel erscheinen, ist dies sicher nicht die einzige Parallele der SpVgg SV Weiden und der SpVgg Jahn Forchheim.

Weiden. (ssl) Die Gemeinsamkeiten lassen einen vielversprechenden und knappen Pokalfight in der zweiten Qualifikationsrunde erwarten. Nicht nur, dass beide Teams die erste Runde nur mit Mühe (Weiden mit 5:4 nach Elfmeterschießen beim SV Mitterteich, Forchheim 3:2 bei der DJK Ammerthal) gemeistert haben. Die Ligakonkurrenten trennten in der vergangenen Saison lediglich ein Punkt in der Abschlusstabelle.

Dementsprechend ernst nimmt Trainer Tomás Galásek die Aufgabe und stempelt den Pokal nicht als lästigen Ballast ab, sondern als Herausforderung, bei der es gilt, möglichst weit zu kommen: "Wir wollen den Heimvorteil nutzen und selbstbewusst auftreten, auch wenn uns ein starker Gegner gegenübersteht." Zudem ist es die Generalprobe für den Ligastart eine Woche später am gleichen Ort gegen den Würzburger FV.

An Kondition gefeilt

Der Spielausfall unter der Woche gegen den TSV Bogen war dem Weidener Übungsleiter nicht gerade recht. Die Mannschaft hat in intensiven Trainingseinheiten Anfang der Woche nochmals an der Kondition gefeilt, während ab Mittwoch der Fokus klar auf Regeneration und taktische Varianten gesetzt wurde.

Mit dabei war auch Josef Rodler, dessen Spielberechtigung vorliegt und der wohl von Beginn an spielen wird, so Galásek: "Josef bringt gute Ansätze mit und wir wollen jetzt natürlich auch im Spiel sehen, wie er uns weiterbringt." Im Gegensatz zu Thomas Mallette, dessen Verpflichtung wegen Problemen mit dem Spielrecht noch nicht klar ist. Dazu fehlen verletzungsbedingt weiterhin Rafael Wodniok, Marco Kießling und Kapitän Thomas Wildenauer.

Der Gegner aus Oberfranken, der letztes Jahr den dritten Platz der Bayernliga Nord belegte, ist ein schwerer Prüfstein auf dem Weg in die erste Totopokal-Hauptrunde. Im letzten Jahr gab es jeweils einen knappen Sieg der Auswärtsmannschaft. Nach etlichen Zu- und Abgängen und dem Abmelden der eigenen Reserve formuliert Trainer Michael Hutzler zwar nur das Saisonziel Neuaufbau, dennoch ist die Spielstärke der Forchheimer um Mittelfeldregisseur Thomas Roas nicht zu unterschätzen.
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