Der nächste Schritt

Weil in den letzten Monaten die Mitgliederzahl des Vereins von 60 auf 75 stieg, sind jetzt sogar zwei Erweiterungsprojekte für Hayag möglich, die Ende 2014 anliefen:

1. Ein Nachhilfe-Programm für Kinder im Grundschulalter, die rund um das Haus wohnen. Darum kümmern sich die Bewohnerinnen, die alle zwischen 16 und 20 Jahre alt sind und ein College besuchen.

2. Ein Kleinkinder-Ernährungsprogramm, bei dem die Hayag-Mädchen jeden zweiten Samstag für 80 bis 100 Kinder aus der Nachbarschaft kochen. Matthäus Wiesner, der als Werksstudent in Kreuzers Firma KP2 arbeitet und dabei auch - ehrenamtlich - das Projektmanagement für Hayag erledigt, rechnet hier mit regelmäßigen Kosten von zwei Euro pro Kind im Monat.

Die Vision

Die jüngsten Erfolge bestärken Siegfried Kreuzer in seiner Vision: "In zehn Jahren könnte es Haus Hayag 10 oder 20 Mal auf der ganzen Welt geben." Überall dort, wo arme Menschen über Bildung einen Ausweg aus der Not finden können. Kreuzer schwebt vor, über "eine Art Franchise-System" die Hilfe zu multiplizieren. Matthäus Wiesner erarbeitet dazu ein Handbuch, das die mit Hayag gemachten Erfahrungen sammelt und Tipps für die Umsetzung neuer Ideen gibt. "Das Handbuch kann jeder umsonst bekommen", sagt Kreuzer. "Wir verlangen nur eins: Auch das neue Projekt soll Haus Hayag heißen." (ll)
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