Der Patronin verpflichtet

Monika Stopfer dankte Elisabeth Seidler, Hannelore Kraus (vorne von links), Margarete Reger, Anneliese Jäger, Roswitha Gröger (zweite Reihe von links), Theresia Clemens, Edeltraud Gradl und Agnes Völkl (hinten von links) für ihre Verbundenheit zum Katholischen Frauenbund. Bild: rn

Die Elisabethfeier hat einen festen Platz im Jahresgeschehen des Katholischen Frauenbundes. Stets verbunden damit ist die Ehrung langjähriger Mitglieder. Acht Jubilarinnen erhielten Urkunden und Rosen.

Mit ihrer alljährlichen Feier erinnert die Gemeinschaft an die im Jahr 1235 heilig gesprochene Landgräfin von Thüringen. Die Tochter des ungarischen Königs Andreas II. hatte sich in Marburg aufopfernd den Armen und dem Krankendienst gewidmet. Auch dabei spielten Rosen eine besondere Rolle. Regelmäßig übergibt der Frauenbund Spenden an unterschiedliche soziale Einrichtungen. Er fühlt sich damit seiner Patronin verpflichtet.

Diesmal spendete und vermittelte er nur Freude. Es begann mit viel Blumenschmuck und Kerzen auf den Tischen. Ein reichhaltiges Kuchenbüfett gab Anlass zu frohen Gesichtern. Und der Grafenwöhrer Ruhestandpfarrer Karl Wohlgut zog die große Frauenrunde in seinen Bann, als er sich im Stil einer heiteren Plauderei mit dem Thema befasste: "Ein heiterer Christ sein."

Dem Vorstand um Monika Stopfer gratulierte er zur regen und schönen Gemeinschaft. Überzeugt zeigte er sich, dass in einer Pfarrei ohne Frauenbund nichts geht. Sein Vers dazu lautete: "Der Pfarrer ist ein armer Hund, der nicht hat den Frauenbund." Ohne Frauen sei keine Seelsorge möglich.

Der Nachmittag verlief ganz im Sinn Stopfers, die zum gleichen Anlass im Vorjahr gereimt hatte: "Eine Gemeinschaft ist unser Verein. So ist es richtig, so soll es sein. Alt und Jung, Dick und Dünn, alles is' in unserm Frauenbund drin. Bei uns ist's schön, ja des is' wahr, wir tun net bloß bet'n des ganze Jahr."

Zwischen 30 und 50 Jahre

Acht der anwesenden Frauen fühlen sich bereits seit Jahrzehnten in dieser Gemeinschaft wohl. Seit 25 Jahren nehmen Theresia Clemens, Edeltraud Gradl und Agnes Völkl an den Veranstaltungen des Frauenbundes teil. 30 Jahre sind Roswitha Gröger, Anneliese Jäger und Margarete Reger der Gemeinschaft verbunden. Seit 35 Jahren ist Hannelore Kraus und seit 50 Jahren Elisabeth Seidler dem Frauenbund der Pfarrei treu.

Der Feier im Pfarrheim schloss sich ein Besuch des Abendgottesdienstes an.
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