Der Regionalligaaufsteiger schlägt den 1. FC Nürnberg II mit 4:2 - Ideale Chancenverwertung
FC Amberg mit purer Effizienz

Götz, Graml (67. Schneider), Plänitz, Ceesay, Gorgiev, Hempel, Lincke, Dietl (58. Knorr), Wiedmann - Hauck (63. Jobst), Wiesner.

Uphoff, Wenniger, Erras, Weber, Özdemir, Lippert - Knezevic (81. Ott), Theisen, Lux (51. Baumann), Weimar (65. Wolf) - Teuchert.

1:0 (8.) Tobias Wiesner, 2:0 (26.) Sebastian Hauck, 3:0 (38.) Marco Wiedmann, 4:0 (49./Foulelfmeter) Michael Plänitz, 4:1 (57.) Özgur Özdemir, 4:2 (60.) Christopher Theisen - SR:Marco Achmüller (SV Würdig) - Zuschauer: 1700

Drei Schüsse, drei Treffer: Im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg II war der FC Amberg in der ersten Halbzeit vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Nach der Pause machte er es dann aber noch einmal unnötig spannend. "Das war heute Effizienz pur", lobte Timo Rost seine Elf nach dem 4:2-Sieg am Samstag vor 1700 Zuschauern im Stadion am Schanzl. Damit blieb der Neuling auch im dritten Saisonspiel der Fußball-Regionalliga Bayern ohne Niederlage. Nürnbergs Coach Roger Prinzen ging dagegen mit seinem Team hart ins Gericht: "Solche Fehler dürfen uns nicht passieren, wir sehen bei allen Toren schlecht aus."

Timo Rost vertraute fast der gleichen Elf, die in Fürth einen 2:0-Rückstand aufholte, für den verletzten Sven Seitz rückte Sebastian Hauck in die Spitze. Und der war es dann auch, der in der 8. Minute FCN-Torhüter Benjamin Uphoff so unter Druck setzte, dass der den Ball direkt vor die Füße von Tobias Wiesner stolperte - und der nur noch zum 1:0 einzuschieben brauchte. Nürnberg drückte, ohne aber wirklich in den FCA-Strafraum zu gelangen. Das Tor machten dann erneut die Gastgeber. Nach einem langen Ball von Kai Hempel verschätzte sich FCN-Innenverteidiger Tobias Weber, Sebastian Hauck nahm den Ball auf und traf zum 2:0 (26.). Nur einige Minuten später klingelte es wieder: Marco Wiedmann tankte sich gegen drei Mann durch und zog aus 20 Metern zum 3:0-Halbzeitstand (38.) ab. Amberg mit drei Schüssen und drei Toren - Effizienz, die es so am Schanzl nicht häufig gab in letzter Zeit.

Als dann auch noch Michael Plänitz in der 49. Minute einen Elfmeter (nach Foul an Marco Wiedmann) zum 4:0 verwandelte, mussten die gut 70 mitgereisten Club-Fans Angst vor einem Debakel bekommen. Doch aus unerklärlichen Gründen fanden die kleinen Clubberer wieder in die Partie und verkürzten auf 2:4. Doch der FC konnte diese kurze Schwächephase schnell hinter sich lassen.
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