Der Richtbuschen flattert lustig über dem Alfelder Volksmusikzentrum. Seit dem obligatorischen ersten Spatenstich im November gingen die Arbeiten
Einweihung im Juni

Viele an Planung und Bau Beteiligte mit Landrat Armin Kroder (Siebter von rechts) und Bürgermeister Karl-Heinz Niebler (Fünfter von links) an der Spitze kamen zum Richtfest für das neue Volksmusikzentrum. Bild: neh
zügig voran. Trotz witterungsbedingter Verzögerungen steht bereits der Rohbau samt Dachstuhl.

(neh) Alfelds Bürgermeister Karl-Heinz Niebler hatte anlässlich des Richtfests Vertreter aus der Politik und für Bau und Planung Verantwortliche zu einer kleinen Feier an die Baustelle eingeladen. Sein Dank galt besonders den Firmen Übler und Prosch, deren Handwerker selbst bei teilweise widrigen Witterungsverhältnissen zügige und solide Arbeit leisteten. Allerdings bestehe auch weiterhin Zeitdruck, stellte Niebler fest: "Insbesondere wegen der Fristen für die Bezuschussung muss das Gebäude Ende Mai im Wesentlichen fertig sein."

Der Alfelder Gemeinderat, der geschlossen hinter dem Projekt steht, fasste als vorläufigen Einweihungstermin den Juni ins Auge. Im Herbst soll auch schon das erste Theaterstück aufgeführt werden. Im großen Saal werden dann gut 200 Besucher Platz finden. Alfeld und Volksmusik werden ja weit über die Landkreisgrenze hinaus oft in einem Atemzug genannt. Die Gemeinde erhofft sich durch dieses Zentrum auch eine positive Außenwirkung und Attraktivitätsgewinn bei den Einheimischen und in der ganzen Region.

Auch Landrat Armin Kroder hob die Leistung der Handwerker hervor und zeigte sich erfreut über den raschen und vor allem unfallfreien Verlauf. In Anspielung auf die angespannte Finanzlage der Gemeinde meinte er: "Der Reichtum eines Ortes liegt nicht allein am Kontostand, sondern auch am Engagement der Verwaltung und der Bevölkerung." Nach Richtspruch des Zimmerermeisters aus luftiger Höhe vom Dachfirst lud Niebler zum Essen ein.
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