Der Seniorenadvent der Gemeinde Weigendorf erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit
"Ratsch" mit vielen alten Bekannten

Die vier Adventskranzkerzen als Symbole von Friede, Glaube, Liebe und Hoffnung - diese Geschichte stimmte auf das kommende Christfest ein. Beim Seniorenadvent der Gemeinde Weigendorf erinnerte sie die ältere Generation an die Werte, die sie in ihrem langen Leben erfahren durfte.

Eine der wenigen Gelegenheiten, sich mit vielen Bekannten zu treffen, lockte die Senioren in den Saal des "Bayerischen Johann". Das Summen der Unterhaltung unterbrach die kleine Bläsergruppe um Bürgermeister Reiner Pickel mit einem andächtigen Willkommen.

Der gemischte Chor des Sängerbunds, geleitet von Regina Rösch, führte dann musikalisch in die Adventszeit. Der Bürgermeister freute sich über die jährliche Zusammenkunft der älteren Mitbürger. Er erinnerte an das zurückliegende Jahr mit Freud und Leid, die der Mensch nicht immer steuern könne: "Da sind wir auf die Gnade Gottes angewiesen." Anerkennung verdiene die Lebensleistung der Senioren, die in den Nachkriegs- und Aufbaujahren die Grundlage für unsere heutigen Wohlstand geschaffen hätten.

Die nachdenkliche Geschichte von der Bedeutung der Kerzen, die mit ihrem Licht die unveränderlichen Werte des menschlichen Miteinanders symbolisieren, trug Altbürgermeister Georg Schmid vor. Zwischen gemeinsam gesungenen Liedern und hellem Bläserklang gab Reiner Pickel die lustige Geschichte von "Weihnachten im Juli" zum Besten.

Der Chor leitete mit dem "Bergkirchlein" in den unterhaltsamen Teil des Nachmittags an der Kaffeetafel ein. Selbst gebackene Kuchen servierten die Gemeinderatsfrauen, wie dies schon lange guter Brauch ist. Die Senioren genossen noch länger die gemütliche Unterhaltung.
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