Der Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchenlaibach

Der Verein nahm schon bei seiner Gründung die heutige Großgemeinde vorweg. Schon damals kamen die Mitglieder nicht nur aus Kirchenlaibach. Während des Ersten Weltkriegs ruhte der bis dorthin lebendige Verein. Lediglich von einer Generalversammlung am 7. März 1917 wird berichtet. Drei Monate nach Kriegsende trafen sich 22 Mitglieder wieder.

Erstes großes Ereignis für die ehemaligen Soldaten und Kriegshinterbliebenen war im Herbst 1925 die Einweihung des neuen Kriegerdenkmals vor der St.-Ägidius-Kirche.

Nach dem 3. Juli 1928 fehlen in dem Protokollbuch bis zum Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg die Seiten. Erst im Jahre 1953 war der Verein wieder aktiv. Höhepunkt in den fünfziger Jahren war die Weihe des erweiterten Kriegerdenkmals 957.

Ab 1988 stand Heinz Semba dem Verein vor. Unter seiner 24-jährigen Regie erlebte der Verein einen großen Aufschwung. 1989 wurde mit über 80 Vereinen aus Oberfranken und der Oberpfalz das 100. Gründungsfest gefeiert.

Die Mitgliederzahl ging steil nach oben und erreichte dank der erfolgreichen Initiative des im Februar 2000 neugewählten zweiten Vorstandes Georg Hösl die 100er Marke. Die gute Atmosphäre im Verein zeigt auch der Umstand, dass jährlich nahezu 50 Prozent der Mitglieder bei den Jahreshauptversammlungen anwesend sind. (hia)
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