Der Star ist das Fahrzeug

Die Feuerwehr Friedersreuth sieht der Zukunft gelassen entgegen. Kann sie auch: Ein neues Auto und topmotivierter Nachwuchs machen's möglich.

In der Hauptversammlung erinnerte Feuerwehr-Vorsitzender Wolfgang Wöhrl an den schönsten Einsatz des vergangenen Jahres. Der führte die Feuerwehrleute ins sächsische Mühlau. Im Ziegler-Werk holten sie das neue Feuerwehrauto ab. Schilder an den Ortseingängen weisen bereits auf das Fest zur Fahrzeugsegnung vom 12. bis 14. Juni hin (Hintergrund).

Dank gelte der Stadt Pressath, besonders Bürgermeister Werner Walberer und dessen Vorgänger Konrad Merkl für die Unterstützung. Gleiches gelte für Heinz Koppauner und Jürgen Haider, die Hilfe bei Ausschreibung und Beschaffung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges leisteten.

Wöhrl lobte die Mitglieder, weil sie die Termine der Wehr sehr gut besuchen. "Bei Arbeitseinsätzen sind es aber meist immer dieselben, die ihren Dienst leisten." An Ausgaben stünden nun das Restaurieren der Vereinsfahne und der Kauf eines neuen Pavillons an. Das Feuerwehrhaus erhält im Frühjahr einen neuen Anstrich. Wichtig sei auch die Nachwuchsförderung. Wöhrl möchte junge Leute durch gezielte Werbung für die Feuerwehr begeistern.

Aktuelle Zahlen legte Kommandant Markus Wittmann vor. Wehr habe derzeit 45 aktive und drei passive Mitglieder. Es gebe vier Ehrenmitglieder. Die Kameraden erwarben verschiedene Leistungsabzeichen und absolvierten unterschiedliche Lehrgänge. Zwölf Übungen absolvierte die Truppe. Groß war die Freude im Dorf, als das neue Feuerwehrfahrzeug "mit Pauken und Trompeten" in Friedersreuth eintraf.

Jugendwart Christoph Fütterer berichtete vom Nachwuchs: "Aktuell umfasst die Wehr zehn Jugendliche, jeweils fünf Jungen und Mädchen." Zufrieden ist er mit deren Ausbildungsstand. Seine Schützlinge erwarben eine deutsche, fünf bayerische Jugendleistungsspangen, zweimal den Wissenstest der Stufe vier und fünfmal der Stufe zwei. Großen Anklang fand das Zeltlager im Schätzlerbad in Weiden. "Alle Jugendlichen sind mit großem Eifer bei der Sache", betonte Fütterer. Kassier Christian Neumann verlas den Kassenbericht und die Kassenprüfer Matthias Neumann sowie Alfons Reis bescheinigten eine ordentlich geführte Vereinskasse.

Kommandant Markus Wittmann, Stellvertreter Siegfried Steiner und Vorsitzender Wolfgang Wöhrl gratulierten Manfred Stich und Fritz Gierisch für jeweils 25 Jahre aktiven Dienst und überreichten ein kleines Geschenk. Jugendwart Christoph Fütterer entsandte Manuel Wöhrl und Daniel Reis zu den Aktiven.

Bürgermeister Werner Walberer lobte den Zusammenhalt in der Wehr. Mit dem neuen Fahrzeug und einer hochmotivierten Jugend sei man für die Zukunft gut aufgestellt. "Auf die Friedersreuther ist halt Verlass, ob beim Besuch von Veranstaltungen oder bei der Hilfe beim Bürgerfest", zeigte sich Walberer erfreut. Dem Verein wünsche er viel Glück, alles Gute und wenig Einsätze.

Auch Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer beglückwünschte die Wehr zum neuen Feuerwehrauto, den beiden Geehrten gratulierte er zur 25-jährigen aktiven Dienstzeit. Stadtpfarrer Edmund Prechtl lobte ebenfalls die vorbildliche Vereinsarbeit und die gedeihliche Gemeinschaft. Er wünschte der Wehr alles Gute sowie Gottes Segen.
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