Der SV Kulmain trifft auf die Grafenwöhrer
Derby verspricht wieder Spannung

Kulmain/Grafenwöhr. (kap) Geographisch trennen die Fußballbezirksligisten SV Kulmain (8./29) und SV Grafenwöhr (5./32) knapp 20 Kilometer, in der Tabelle sind es drei Punkte. Schon allein diese Umstände versprechen am Sonntag um 15 Uhr ein wie immer von Emotionen geprägtes Derby.

Recht ungelegen kam Oliver Drechsler, Trainer des SV Kulmain, der Spielausfall in Hahnbach. "Ich hoffe, dass er sich nicht negativ auswirkt, denn Spielpraxis ist ungemein wichtig." Aus den anstehenden zwei Heimspielen, nächste Woche gastiert Aufsteiger ATSV Pirkensee-Ponholz, plant Drechsler mindesten vier Zähler ein. "Dann würden wir einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun." Volle Konzentration gilt natürlich jetzt dem Derby. Grafenwöhr kennt der SV-Coach als eine spielerisch gute Truppe, welche seit der Winterpause ungeschlagen ist. "Wir werden auf einen äußerst selbstbewussten Gegner treffen", vermutet Drechsler. "Meine Mannschaft muss läuferisch und kämpferisch schon alles geben, um erfolgreich zu bestehen. Dass wir bei einem Sieg mit den Gästen punktemäßig gleichziehen könnten, sollte zusätzlicher Ansporn sein. Gelingt es der Truppe, alle meine Vorgaben umzusetzen, bleiben die Zähler in Kulmain", ist sich Drechsler sicher. Vom Kader gegen Vohenstrauß fehlt lediglich Andreas Chudalla.

Nicht zufrieden war Gästetrainer Thomas Daschner mit der Nullnummer und dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft vor Wochenfrist gegen Pirkensee-Ponholz. Einzig positiv war für ihn, dass die Null stand. Nun fordert er naturgemäß Wiedergutmachung und einen völlig anderen Auftritt seiner Truppe.

"Die Partie in Kulmain wird um einiges schwieriger als das letzte Heimspiel. Die Hausherren sind bekannt für ihre Heimstärke und bisher waren es schon immer ganz enge Spiele", sagt Daschner. "Auf jeden Fall werden wir uns nicht verstecken und versuchen, wenigstens einen Zähler mitzunehmen." In der Vorrunde bekamen die Zuschauer beim 3:3 einiges geboten. Sicher ist, dass Jan Kasseckert wieder einsatzfähig ist, dafür fällt Stephan Wächter nach seiner Roten Karte vom letzten Samstag aus.
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