Der Verein "Kulinarisches Erbe Bayern" hat einen Stützpunkt in Haunritz
Handwerkliche Lebensmittel

Auf der Speisekarte im Gasthof Zum Alten Fritz stehen unter "Kulinarisches Erbe Bayern" das Holzofen-Schäuferl, der deftige Schweinebraten, der frische Leberkäse und die Mittwochs-Schlachtplatte. Als einziger Oberpfälzer mischt Metzgermeister und Gastwirt Rainer Mayer bei den Aktionswochen des gleichnamigen Vereins mit.

Er besteht seit fünf Jahren. Aus der Taufe hoben ihn das Ministerium, für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Landesverbände des Bäcker- und Fleischerhandwerks, die Schweisfurth-Stiftung und die Technische Universität München. Sie wollten die Wiederbelebung des traditionell arbeitenden Lebensmittelhandwerks und des kulinarischen Brauchtums fördern. Denn der Wandel der Zeit macht vor den Essgewohnheiten nicht halt.

Wie Stefan Ulbricht, Pressereferent des Fleischerverbandes, beim Besuch in Haunritz herausfand, geht es auch um die Verbindung zu den regionalen Erzeugern, die über Generationen gewachsen ist. Dies sei einer der Pluspunkte, die das örtliche Handwerk gegenüber dem Massenbetrieb aufweise. Dabei unterstrich Rainer Mayer, dass es wichtig sei, die traditionelle Herstellung und Würzung mit den modernen Ernährungsgewohnheiten zu kombinieren.
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