Der Warschauer Aufstand 1944"

Das NS-Dokumentationszentrum in München widmet sich in einer neuen Sonderausstellung dem Aufstand der Polen gegen die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkrieges. Die Schau "Der Warschauer Aufstand 1944" biete eindrückliches Anschauungsmaterial dazu, wohin eine menschenverachtende Ideologie führe, sagt Gründungsdirektor Winfried Nerdinger. Sie dauert bis zum 28. Februar 2016 und wird begleitet von einem Rahmenprogramm.

Auf rund 200 Quadratmetern werden die Ereignisse in Polen während des Nationalsozialismus dokumentiert. Kernstück ist der Aufstand in der Hauptstadt, der am 1. August 1944 begann und den die Nazis im Oktober niederschlugen, indem sie Warschau nahezu komplett in Schutt und Asche legten. Warschau sei trotz der vollständigen Zerstörung in den Nachkriegsjahren auferstanden und begeistere heute durch neues Leben, sagte der polnische Generalkonsul in München, Andrzej Osiak. Er sei davon überzeugt, dass dadurch nicht nur die Geschichte Warschaus, sondern auch die polnische Geschichte insgesamt verständlicher werde.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem polnischen Museum Warschauer Aufstand und der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin. (dpa)
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