Der Weg der Dornen

Auf einer Bildfolie leuchteten den vielen Jubiläumspaaren Rosen als Zeichen des Lebens und der Liebe entgegen. Pater Adrian Kugler sah im Blutrot der Rose die Glut des Feuers und die Farbe der Liebenden. Echte Liebe sei wie Feuer, das man nicht löschen könne, merkte der Prediger an.

Auch die Dornen gehörten allerdings zum Leben, das nicht nur aus glücklichen Tagen bestehe. Der Pfarrer wertete dieses Symbol als Hinweis auf die Konflikte, Lasten, Schmerzen und Schrecken, die Gemeinsamkeit mit sich bringe.

Aus dieser Erfahrung heraus lautete seine Erkenntnis: "Es gibt keine Liebe und kein Suchen ohne Leid." Auch Jesus sei diesen Weg der Dornen am Karfreitag gegangen. Doch schon an Ostern seien aus Dornen Rosen gewachsen. (do)
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