Der Wiesauer Stürmer trifft vier Minuten vor Schluss zum 1:1 gegen Angstgegner ZV Thierstein
Daniel Wölfel rettet einen Punkt

Diese Szene führte kurz vor Schluss zum Ausgleich für die SpVgg Wiesau: Martin Brunner köpfte an den Pfosten und Daniel Wölfel (hinten im roten Trikot) drückte den zurückprallenden Ball über die Linie. Aus: SpVgg Wiesau - ZV Thierstein 1:1. Bild: Gebert
SpVgg Wiesau: Mötsch, Wührl (63. Neudert), Dutz, Bauer, Fischer, Spörrer, Saller, Maurer, Bartl, Wölfel, Brunner

ZV Thierstein: Vosyka, Karlik, Sahin, Bastl, Hucl, Koci, Bastl, Svehla, Eisenreich, Slama, Prchal

Tore: 0:1 (53.) Lukas Koci, 1:1 (86.) Daniel Wölfel - SR: Matthias Klerner (Herzogenaurach) - Zuschauer: 110

(mvo) Fast wie immer gegen den Angstgegner ZV Thierstein musste die SpVgg Wiesau bis kurz vor Schluss zittern, um zur "Kirwa" doch noch einen verdienten Punktgewinn zu feiern.

Eigentlich wollten die Stiftländer gegen die Oberfranken endlich den ersten Dreier landen, doch im ersten Spielabschnitt taten sie sich gegen den spielstarken Gegner wie immer enorm schwer. Thierstein hatte in Halbzeit eins die besseren Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. So ging es mit einem aus Sicht der Heimelf etwas glücklichen Unentschieden in die Halbzeit.

Nach der Pause sah man endlich das Bemühen der Heimelf, mehr dafür zu tun, um die Torflaute gegen Thierstein zu beenden. Doch es kam anders: In der 56. Minute erzielte der Thiersteiner Goalgetter Lukas Koci das 0:1. Wiesau erhöhte daraufhin den Druck und wollte den Ausgleich erzwingen. Einige Zuschauer hatten sich schon - wie in den vergangenen Jahren - mit einer Niederlage ohne Tor gegen Thierstein abgefunden, ehe Wölfel doch noch den Bann brach. Vier Minuten vor Schluss erzielte er den verdienten Ausgleich.

So konnten die Wiesauer nach einer guten zweiten Hälfte zumindest mit einem Teilerfolg die "Kirwa"-Feierlichkeiten antreten. Aus einer vor allem nach der Pause geschlossenen Mannschaftsleistung sind die Defensivkräfte Fischer und Bauer hervorzuheben. Sie lieferten als Ersatz für die Stammspieler Höfer und Eiswert eine starke Partie ab und trugen maßgeblich zum verdienten Punktgewinn bei. Jetzt gilt es, den Aufwärtstrend fortzusetzen, um sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren.
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