Der Zweckverband rechnet 2014 mit einem starken Anstieg der Wasserverluste - Keime: Entwarnung
In einem Jahr 16 Wasserrohrbrüche

Nabburg/Schmidgaden. (ral) Das Haushaltsjahr 2013, so Geschäftsführer Hans Werner, schloss der Zweckverband zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe mit 1706,70 Euro und somit einer leichten Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt ab, wenngleich die Mindestzuführung bei weitem nicht erreicht wurde.

Die Erhöhung der Grundgebühren zum 1. Juli 2013 und vor allem der Rückgang der Wasserverluste auf 9,74 Prozent trugen zur positiven Entwicklung bei. Trotz der 16 Wasserrohrbrüche konnten die Wasserverluste gegenüber dem Vorjahr nochmals reduziert werden. Allerdings ist für das Jahr 2014 wieder mit einem starken Anstieg zu rechnen.

Bei den Investitionen hatte der Zweckverband ursprünglich nur die Planungskosten für die Sanierung des Leitungsnetzes im Haushaltsplan 2013 veranschlagt. Der Zweckverband beauftragte das Ingenieurbüro Seuss mit den Planungen für die Sanierung von sechs Kilometer Wasserleitung mit einem Kostenaufwand von 1 bis 1,2 Millionen Euro.

Nach der Erfassung des bestehenden Rohrleitungsnetzes und der hydraulischen Überrechnung stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass das Leitungsnetz des Zweckverbandes komplett überplant werden muss und vor allem in der Tiefzone einer Generalsanierung bedarf.

Was die Verkeimung der Leitung anbelangt, konnte Vorsitzender Armin Schärtl Entwarnung gegeben. Die entsprechenden Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt getroffen.

Der Verbandsvorsitzende informierte, dass die Stadt Nabburg 2015 den Kanal in Windpaissing verlegt. Dabei soll das Leitungsnetz des Wasserzweckverbandes mit ausgewechselt werden.
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