Derby-Zeit in Krummennaab

Nichts zu holen gab es für den TVS Krummennaab letzte Saison im Derby: Der TSV Reuth siegte mit 3:1 in Krummennaab (Szene) und gewann gar 5:0 auf eigenem Platz. Für Sonntag hat sich der TSV vorgenommen, nicht erneut als Verlierer vom Platz zu gehen. Bild: G. Büttner

Nicht in die Gänge kommen will der VfB Mantel in der Kreisklasse West. In Kulmain ist der Vorjahresvizemeister nur Außenseiter. Favorit ist dagegen der TSV Reuth, auch wenn er im Prestigederby beim TSV Krummennaab Personalprobleme hat.

SV Kulmain II       Sa. 16.00       VfB Mantel
Seit der Auftaktklatsche in Reuth ist der SV Kulmain II ungeschlagen. Er hat sich still und leise auf Platz vier vorgearbeitet. Diese gute Platzierung will er auch nach dem Spiel gegen Mantel beibehalten. Als zusätzliche Motivation dürfte die Tatsache dienen, dass man im Vorjahr beide Spiele gegen den Gast verlor. Nach den zwei Niederlagen am Doppelspieltag ist der VfB Mantel in den Tabellenkeller gerutscht und hat einen klassischen Fehlstart hingelegt. Die Elf von Trainer Roland Schuller will die Ruhe bewahren, Hektik ist in dieser Situation ein schlechter Ratgeber. Das Aufgebot wird sich erst kurzfristrig entscheiden.

SV Parkstein       So. 15.00       ASV Haidenaab
Personell kann es beim SV Parkstein nicht mehr schlechter werden. In Vorbach musste sogar Gehard Hösl mit 52 Jahren ran. Für das Spiel gegen den Aufsteiger Haidenaab kehren Spielertrainer Sascha Sporer sowie die beiden Urlauber Christopher Callejon und Kareen Grey zurück. Laut Sascha Sporer ist keine Zeit für Gejammer, Ein Dreier ist Pflicht, will man unten rauskommmen. Im Heimspiel gegen Windischeschenbach ließen sich die jungen Kicker des ASV durch die robuste Spielweise des Gegners den Schneid abkaufen. Nun trifft man in Parkstein auf eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht. Trainer Lui Geisler wird seine Jungs wieder auf ein hartes Stück Arbeit vorbereiten müssen, zumal auch die Platzverhältnisse ungewohnt sind.

SpVgg W'eschenbach       So. 15.00       TSV Kastl
Durch den zweiten Sieg in Folge hat sich die SpVgg ins obere Mittelfeld katapultiert. Geht es nach Trainer Serkan Dogdu, so soll diese Tendenz fortgesetzt werden. Gegen den Tabellenletzten müssen im Heimspiel drei Punkte her. Es fehlt weiterhin Stammkeeper Senifer Latorre. Nun muss man auch noch auf Vitek Iwaschenkow verzichten. Kastls Trainer Karl Holub ist ein Mann der klaren Worte: "Mit so einer Leistung wie gegen Kulmain hat man in der Kreisklasse nichts verloren. Offensichtlich haben einige Spieler noch nicht kapiert, dass wir im Abstiegskampf stehen." Er hofft, dass sich die Enstellung in Windischeschenbach gravierend ändert, sonst ist man auch dort chaancenlos. Bis zur Winterpause fällt Sebastian Braun (Schulterverletzung) aus.

SV Immenreuth       So. 15.00       FC Tremmersdorf
Der erste Saisonsieg wird die Kicker des SVI beflügeln. Das hofft zumindest Trainer Manfred Sahr, der seiner Elf beim Auswärtserfolg in Mantel eine taktisch hervorragende Leistung bescheinigte. Jedoch muss er gegen Tremmersdorf auf drei Urlauber verzichten. Auch die Torwartfrage wird sich erst kurzfristig klären. Nach dem souveränen Sieg in Mantel lief es beim FCT gegen Krummennaab alles andere als wunschgemäß. Ein schnelles Gegentor, Pech und Unvermögen - schon setzte es die erste Saisonniederlage. In Immenreuth will der FC wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Jedoch fehlen Michael Bauer, Sebastian Mühlhofer, Johannes Karl, Julian Diepold und eventuell auch Christopher Schleicher.

TSV Krummennaab       So. 15.00       TSV Reuth
Der TSV steht nach den beiden Auswärtserfolgen auf Platz fünf. Trainer Silvio Steudel hofft, dass seine Truppe ein ähnlich gutes Spiel abliefern wird wie in Tremmersdorf. Dennoch schiebt er die Favoritenrolle eindeutig dem ungeschlagenen Spitzenreiter aus der Nachbargemeinde zu. Mit dem Spiel und dem Sieg gegen Pressath war der TSV Reuth zufrieden. Besonders erfreulich war, dass Nachwuchsspieler Michael Meissner sein erstes Tor gelang. Den Nachbarn kennt man natürlich in- und auswendig. Jedoch muss der Spitzenreiter ausgerechnet im Derby quasi seine gesamte Abwehr ersetzen. Manuel Schmid und Stefan Hösl sind verletzt, Michael Benner ist im Urlaub.

TSV Pressath       So. 15.00       SV Riglasreuth
Das Verletzungspech klebt dem TSV derzeit an den Füßen. Gleich fünf Stammspieler mussten in Reuth ersetzt werden. Knapp eine Stunde konnte man den Gegner in Schach halten und es wurden viele Torchancen nicht genutzt. So ging der Sieg der cleveren Reuther auch in dieser Höhe in Ordnung. Gegen den SV Riglasreuth muss gepunktet werden, sonst droht das Abstiegsgespenst. Den Punktgewinn zu Hause gegen den SC Schwarzenbach musste der SV Riglasreuth teuer bezahlen, Philipp Schenkl wird für mehrere Wochen ausfallen. Zudem sind einige Spieler angeschlagen. Mal wieder kann Trainer Manfred Budek nicht auf den vollen Kader zurückgreifen.

SC Schwarzenbach       So. 15.00       FC Vorbach
Gegen Riglasreuth war SC-Spielertrainer Thomas Baier mit dem Punkt zufrieden. Spielerisch und im Abschluss ist aber noch Luft nach oben. Zuhause gegen Vorbach wird es nicht leichter. Im Gegenteil, die Offensive um Ruder und Co. gilt es, weitgehend auszuschalten, wenn man einen Punkt auf das Konto buchen will. Es kehren zwar die beiden Verletzten Martin Baumann und Christian Raab in den Kader zurück, doch ist man weiter auf Spieler der zweiten Mannschaft angewiesen. Den Sieg gegen einen schwachen SV Parkstein hat der FC Vorbach als Pflichtaufgabe abgehakt. Nun heißt es, beim SC Schwarzenbach nachzulegen. Wenn kein Sieg herausspringt, dann kann man laut Aussage von Spielertrainer Florian Ruder um die "goldene Ananas" weiterspielen. Zwar hat der FC beide Begegnungen in der Vorsaison mit 5:1 für sich entschieden, dennoch wird er den Gastgeber nicht daran messen. Johannes Rumsauer kehrt in den Kasten zurück.
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