Derbysieg für HSG Naabtal

Schwandorf. Einen glücklichen 22:21-Derbysieg erkämpften die Naabtal-Herren in Wackersdorf. Beide Mannschaften fanden vor einer stattlichen Zuschauer-Kulisse nur zögerlich ins Spiel und legten erst in der zweiten Spielhälfte ihre Nervosität ab. Die HSG Naabtal tat sich vor allem in der ersten Hälfte mit der guten Abwehr des TV Wackersdorf und deren hervorragendem Torwart schwer, so dass nach ausgeglichenem Spiel lediglich sieben Tore für die HSG und sechs für den TV zur Pause auf der Anzeigetafel standen.

Die zweite Spielhälfte stand ganz im Zeichen des Naabtalers Matthias Frankerl. Drei schöne Rückraumtreffer des ehemaligen Bayernligaspielers, etliche herrliche Kreisanspiele und verwandelte Siebenmeter bescherten den Gästen anfangs eine Sechs-Tore-Führung (7:13). Doch wie schon in den Spielen zuvor, schmolz dieser Vorsprung zum Ende des Spiels zusehends. Die nie aufsteckenden Wackersdorfer kämpften sich zwei Minuten vor Spielende auf 20:22 heran. Naabtal erlebte fast eine Wiederholung der Spiele gegen Weiden und Regensburg, als die Hausherren eine Minute vor der Schlusssirene auf 21:22 verkürzten und der Ball im Angriff vertändelt wurde. Als dann auch noch Stefan Moritz, wie in den Spielen zuvor, 20 Sekunden vor Abpfiff eine Zeitstrafe bekam, schien sich alles zu wiederholen. Doch diesmal konnte Matthias Frankerl den letzten Wurf des TV Wackersdorf blocken und rettete damit den Sieg der Naabtaler.

Anders als in den Spielen zuvor konnten diesmal die Nachwuchstalente der HSG keine entscheidenden Akzente setzen. Dies wird sich im nächsten Spiel gegen den ESV 1927 am Wochenende in Burglengenfeld ändern müssen, da Matthias Frankerl, Jochen Sobota und Christian Görner nicht zur Verfügung stehen werden.

HSG-Torschützen: Frankerl 8/5, Moritz 4, Schmid 3, Schloder 3, Kreuzer, C. Deml, Görner und Sobota je 1.

Weibliche A-Jugend 25:24

Knapp mit 25:24 (12:11) gewann auch die weibliche A-Jugend der JHG Städtedreieck/Schwandorf ihr Heimspiel gegen den SVA Palzing. Einige Spielerinnen gingen angeschlagen in die Partie und so versuchte die JHG möglichst kräftesparend über die 60 Minuten zu kommen. Pomadige Spielweise und wenig Kreativität ließen dem JHG-Trainergespann Deml/Strauß nach 15 Minuten aber keine andere Wahl als die leicht lädierten Spielerinnen einzusetzen und nach dem 4:7-Rückstand einige Umstellungen vorzunehmen. Diese Änderungen griffen sofort und das spannende Spiel wurde noch gewonnen.
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