Derbyzeit in Wernberg

Im Hinspiel besiegte der TSV Detag Wernberg (links Christoph Reis) den FC Wernberg (rechts Johannes Schwirtlich) mit 2:0. Mit einem Sieg im Rückspiel könnte der FC mit dem TSV Detag gleichziehen. Bild: Eger

Alle Blicke zum Derby nach Wernberg: Am vorletzten Spieltag des Jahres erwartet der FC den TSV Detag zum Derby. Beide Teams haben bislang eine erfolgreiche Saison gespielt. Ein Remis wäre da wohl ein guter Tipp.

Schwandorf. (hür) Der TSV Detag möchte mit einem Dreier Anschluss zum Spitzenreiter 1. FC Schwarzenfeld halten, der gastgebende FC kann mit einem Heimsieg punktgleich auf Rang zwei ziehen.

Die Mannschaften im Tabellenkeller wehrten sich zuletzt respektabel. Die DJK Gleiritsch war knapp unterlegen beim TSV Detag Wernberg und der TSV Nittenau konnte gegen die DJK Dürnsricht/Wolfring ein Unentschieden erreichen. Schon am Samstag gastiert der FC Rötz in Fensterbach bei der DJK Dürnsricht.

DJK Dürnsricht       Sa. 14.15       FC Rötz
Die DJK Dürnsricht erwartet einen enorm starken und mit Individualisten bestückten Kader aus Rötz. "Die Qualität einzelner Spieler unseres Gastes ist in dieser Liga erste Sahne", schwärmt DJK-Coach Hans-Jürgen Plößl vor Meixensperger, Mehltretter und Co. Seine eigene Mannschaft könne nur im Team bestehen, was angesichts der derzeitigen Personalsituation kein einfaches Unterfangen ist. Abwehrspieler Max Klebl fehlt rotgesperrt und Angreifer Fabian Lobinger beklagt muskuläre Probleme. Mit einem Punktgewinn gegen zuletzt erfolgreich spielende Rötzer wäre Hans-Jürgen Plößl nicht unzufrieden. Gästecoach Walter "Just" Wanninger reist lediglich mit einem Elf-Mann-Kader nach Fensterbach. 15 Punkte in den letzten sechs Spielen lautet die ausgezeichnete Bilanz des FC Rötz zuletzt. Mit Florian Breu und Stefan Rötzer fehlen den Gästen zwei Stammspieler.

FC Wernberg       So. 14.15       Detag Wernberg
Der FC Wernberg freut sich auf das Duell mit dem Stadtrivalen TSV Detag Wernberg. FC-Coach Erwin Zimmermann wünscht sich ein spannendes und faires Duell. Gleichzeitig fordert er seine Mannschaft auf, nicht zu verkrampft in die Partie zu gehen und das vorhandene Potenzial abzurufen: "Wenn wir das spielen, was wir können, wird es eine spannende Sache am Sonntag", sagt Zimmermann, der Goalgetter Christian Gebhard aufgrund seiner Rotsperre an allen Ecken und Enden vermissen wird. Sein Gegenüber Christian Luff freut sich enorm auf dieses Spiel. "Nicht nur aufgrund des Städtevergleichs, sondern auch aufgrund der Tabellenkonstellation handelt es sich um ein absolutes Topspiel", so der junge Coach, der in diesem besonderen Spiel weiter auf Sebastian Jany verzichten muss. Dennoch gilt es für ihn, die hervorragende Offensivabteilung der Gastgeber zu kontrollieren und selbst konstruktiv und schnell nach vorne zu spielen.

DJK Gleiritsch       So. 14.15       1. FC Schwarzenfeld
Die DJK Gleiritsch möchte sich keinesfalls kampflos ergeben. Aus einer gut sortierten Abwehr mit gefährlichen Kontern möchte Coach Markus Mois den Gästen das Leben so schwer wie möglich machen. Trotz einiger wichtiger Langzeitverletzter ergeben sich in jedem Spiel hervorragende Einschussmöglichkeiten, die es im Abstiegskampf besser zu verwerten gilt. Gästetrainer Wolfgang Stier möchte als Favorit die Gleiritscher Mannschaft auf die leichte Schulter nehmen: "Die DJK konnte in den meisten Spielen gut mithalten und deren Tabellenstand ist nichtssagend über die Leistungsstärke dieser Truppe", meint Stier respektvoll. Bei den Schwarzenfeldern sind einige Spieler erkältet, deren Einsatz ist offen. Kapitän Josef Meßmann jedoch wird definitiv ausfallen.

Neukirchen/Balbini       So. 14.15       TSV Nittenau
Die SpVgg Neukirchen/Balbini lieferte beim 0:2 in Schwarzenfeld dennoch eine gute Partie. Gegen Nittenau muss Trainer Andres Rogalski auf die Kreativabteilung Stephan Noe und Markus Weber verletzungsbedingt verzichten. Dennoch sollte es gegen abstiegsgefährdete Nittenauer auch mit der zur Verfügung stehenden Truppe für einen Heimsieg reichen. Ohne die komplette Offensivabteilung reist Nittenau nach Neukirchen. Trainer Roland Oberndorfer muss auf Bastian Dirnberger und Marco Frankerl erneut verzichten, so dass im Sturmzentrum improvisiert und auf Spieler aus der Reserve zurückgegriffen werden muss.

ASV Burglengenfeld II       So. 14.15       SF Weidenthal
Für den ASV Burglengenfeld II zählt gegen die Gäste aus Weidenthal/Guteneck nur ein Sieg. Der für den derzeit erkrankten Trainer Robert Rödl vertretungsweise agierende Christian Beer wird die Mannschaft gut einstellen, um die Negativserie mit fünf sieglosen Spielen in Serie zu unterbrechen. Im letzten Spiel dieser Saison müssen die Sportfreunde aus auf Mannschaftskapitän Thomas Heindl verzichten. Dennoch bleibt Coach Christian Hechtl optimistisch: "Wir müssen alle zur Verfügung stehenden Kräfte noch einmal mobilisieren und unsere Chancen besser verwerten", glaubt er, auch im Städtedreieck nicht chancenlos zu sein.

FC OVI/Teunz       So. 14.15       FC Schwandorf
In der Teunzer Klug-Arena empfängt der FC OVI/Teunz den FC Schwandorf. Trainer Jürgen Schönfelder, der wieder auf den Leistungsträger Daniel Kellner zurückgreifen kann, fordert mehr Einsatzbereitschaft und Selbstvertrauen, um die sich zum Ziel gesteckten drei Zähler in Teunz behalten zu können. "Wir wollen mit einem Sieg im Rücken nächste Woche zum letzten Spiel nach Winklarn reisen", gibt Schönfelder die Marschroute vor. Gästetrainer Robert Arnold kann wieder auf Henning Giewekemeyer und Oliver Saal sowie Torhüter Thomas Besenhard zurückgreifen und sagt: "Es sieht wieder besser aus, wir bekommen eine Mannschaft zusammen".

FC Schmidgaden       So. 14.15       TSV Winklarn
Der FC Schmidgaden freut sich auf das Heimspiel gegen den TSV Winklarn. Zum einen ist es das letzte Spiel 2014 vor eigenem Publikum und man möchte sich mit einer guten Leistung aus dem Fußballjahr vor dem Heimpublikum verabschieden. Zum anderen gab es im Hinspiel die eine oder andere Nickligkeit, die es nun zu korrigieren gilt. "Wir wissen genau, dass Winklarn nicht so viele fehlende Spieler hat, wie er es der Presse Woche für Woche wiedergibt. Wir fallen auf diese Spielchen nicht herein", sagt Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer. Sein Gegenüber André Schille muss nun auch noch auf Tim Fleischmann verzichten und auch Schilles Einsatz selbst ist verletzungsbedingt gefährdet. "Trotz der personellen Schwierigkeiten haben meine Spieler gute Leistungen gezeigt", lobt der Coach In den verbleibenden zwei Spielen gilt es, vier Zähler zu holen, um im Abstiegskampf weiter gute Karten zu haben. Im Hinspiel sei seine Mannschaft überlegen gewesen und habe unglücklich den Platz als Verlierer verlassen. Dies gilt es morgen positiver zu gestalten.
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