Deshalb Beitragserhöhung bei Schmidtstadter Gartlern
Bezirk knöpft Verein mehr Geld ab

Die Mitglieder des Gartenbauvereins Schmidtstadt müssen einen höheren Beitrag berappen. Wie Vorsitzende Elfriede Wirbel bei der Jahreshauptversammlung erklärte, verlange der Landesverband vom Verein eine höhere Abgabe. Damit verbleibt bei diesem künftig zu wenig. Die Versammlung zeigte Verständnis für die veränderte Situation. Man einigte sich auf einen neuen Jahresbeitrag ab 2016 von zehn Euro.

Vorsitzende Elfriede Wirbel zeigte sich erleichtert, dass trotz dreier Sterbefälle durch ebenso viele Eintritte der Bestand bei 111 Vereinsangehörigen gehalten werden konnte. In ihrem Bericht blickte Vorsitzende Elfriede Wirbel im Gasthaus Peterhof auf die Veranstaltungen im Jahr 2014 zurück. So erwähnte sie Kaffeekränzchen, Ehrung für den Blumenschmuck-Wettbewerb, eine Naturführung rund um Kirchenreinbach und eine Pflanzentauschbörse.

Viele Veranstaltungen

Der Verein organisierte eine Fahrt zur Staudengärtnerei Goldmann mit Besuch von Burg Cadolzburg, fuhr in den Bayerischen Wald zum Waldwipfelweg und in das Glasdorf Weinfurtner oder erkundete bei einer Mehrtagefahrt die Region um Schladming. Unter Leitung von Ulrike Appel veranstaltete der Verein ein Ferienprogramm, bei dem die Kinder ihre Kreativität bei der Gestaltung von Gegenständen mit Früchten unter Beweis stellen konnten. Ausbuttern und eine Sammelbestellung für Blumenerde rundeten das Programm ab.

Wirbel verwies darauf, dass Mitglieder die öffentlichen Blumenkästen und -beete gepflegt oder öffentliche Flächen gemäht haben. "Damit haben sie nicht nur zur Ortsverschönerung beigetragen, sondern der Gemeinde Etzelwang Ausgaben erspart", unterstrich sie.

Garten wird neu gestaltet

Wegen der Sanierung von Schloss Kirchenreinbach habe der Kräutergarten nicht im gewünschten Maß gepflegt werden können, denn dieser sei zeitweise nicht zugänglich gewesen. Heuer soll diese Fläche neu gestaltet werden. Elfriede Wirbel bat hier um Unterstützung. Für die Betreuung der Nistkästen im Lehental lobte sie Erich Witt, für die in der Umgebung von Kirchenreinbach Karl Lehnerer. 2. Bürgermeisterin Lydia Zahner zeigte sich überrascht über das vielseitige Programm und dankte für die Pflege der öffentlichen Flächen. Trotz verschiedener Veranstaltungen mit größeren Ausgaben wies Kassier Karl Lehnerer in seinem Bericht einen Überschuss aus.

Heilpraktikerin Tanja Berberich hielt einen Lichtbildervortag über die "Apotheke Gottes", in der laut Sebastian Kneipp gegen jede Krankheit ein Kraut wächst. Von Bärlauch, Giersch, Petersilie, Zinnkraut, Kapuzinerkresse, Gänseblümchen, Dost, Ringelblume und Brennnessel schilderte sie Wirkstoffe und Heilwirkung. Die Nutzung als Medizin in konservierter Form brachte sie nicht nur zur Kenntnis, sondern ließ die Gäste von mitgebrachten Produkten kosten.
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