Detag sieht sich als Außenseiter

Vor knapp zwei Jahren trafen der SV Schwarzhofen (rechts Christoph Danner) und der TSV Detag Wernberg (Ronny Bäske) in Schwarzhofen zuletzt aufeinander. Der Gastgeber siegte damals mit 2:1. Am Sonntag gibt es zum Auftakt der Bezirksliga Nord eine Neuauflage. Bild: mhs

Es ist ein kleiner Klassiker, der in der vergangenen Saison Pause hatte. Der TSV Detag Wernberg war ja abgestiegen. Jetzt gibt es ihn gleich am ersten Spieltag der Bezirksliga Nord zwischen dem SV Schwarzhofen und den Wernbergern.

Schwarzhofen/Wernberg. (hür/lfj) Der SV Schwarzhofen empfängt nach einer holprigen und schweren Vorbereitung den Vorjahres-Kreisligameister und Aufsteiger TSV Detag Wernberg. Sämtliche Vorbereitungsspiele wurden verloren. Speziell in der Defensivabteilung liegt viel Arbeit vor Trainer Adi Götz. Die Winklarner Neuzugänge Christoph Ferstl und Keeper Tobias Eiber sind fleißig und bestens ins Mannschaftsgefüge integriert. Neuzugang Christopher Ludascher ist qualitativ eine Verstärkung, braucht jedoch nach längerer Verletzung noch Zeit, um über 90 Minuten die Erwartungshaltung erfüllen zu können. Auch in der Offensive hakte es in der Schwarzhofener Testphase. Die SV-Verantwortlichen wollen aber vor allem den ehrgeizigen Nachwuchsspielern Einsatzchancen bieten.

Der Jugend eine Chance

"Der Klassenerhalt hat für uns in Schwarzhofen in dieser Saison höchste Prioritätsstufe. Tabellenregionen wie in den vergangenen zwei Jahren werden, so bitter das klingt, in der momentanen Situation schwer zu erreichen sein", sagt der SV-Vorsitzende Rüdiger Hügel. "Während andere Kontrahenten der Liga wider ihren Aussagen der vergangenen Jahre den Legionärsanteil in der Bezirksligamannschaft erhöhen, gehen wir unseren Weg beständig weiter und geben den hier ausgebildeten Spielern in Schwarzhofen eine Chance", sagt Hügel weiter.

Auch in Wernberg ist die Aufstiegs-euphorie durch eine sehr bescheidene Vorbereitung ein wenig gedämpft. In den Vorbereitungsspielen fehlten teilweise zehn Spieler, auch der Trainingsbetrieb war durch viele Verletzungen, Schichtarbeiter und Urlauber negativ beeinträchtigt, so dass das Trainergespann Dominik Heimler und Christian Luff jede Menge Arbeit hatte, die Mannschaft bei Laune zu halten und vor allem fit zu machen. Das ist auch unbedingt nötig, denn der Auftakt in die neue Bezirksligasaison könnte mit dem Gastspiel beim SV Schwarzhofen kaum schwerer sein. Für die Wernberger zählt Schwarzhofen wieder zum Favoritenkreis. Für die "Lila-Weißen" dagegen geht es nach den zuletzt negativen Ergebnissen in den Testspielen wohl eher darum, in der Bezirksliga Fuß zu fassen und so schnell wie möglich Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Im ersten Spiel fallen neben dem langzeitverletzten Spielertrainer und Abwehrchef Dominik Heimler Außenverteidiger Christoph Reis, Neuzugang Bastian Dütsch und Youngster Lucas Maunz aus. Dennoch ist gegenüber der Vorbereitung personelle Besserung angesagt. Trainer Dominik Heimler sieht dem Auftaktmatch zuversichtlich entgegen: "Wir sind voll motiviert und freuen uns auf das erste Spiel, welches wir mit einem positiven Ergebnis gestalten wollen." Dem fügt sein Kollege Christian Luff hinzu: "Durch unser Verletzungspech sind wir klarer Außenseiter. Ich weiß jedoch dass wir genug Qualität haben, erfolgreich zu starten, wenn wir es schaffen, an die Leistungsgrenze zu gehen."
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