Detags große Aufgabe

Im ersten Heimspiel gegen den SV Hahnbach spielten die Wernberger 0:0. Ein Punkt gegen den Gegner vom Samstag, die DJK Ensdorf, wäre wohl das höchste der Gefühle. Die Vilstaler stehen an der Bezirksliga-Spitze. Der Einsatz von Detag-Angreifer Thimo Luff (rechts) ist fraglich. Bild: mhs

Drei Spiele, nur ein Punkt: Der TSV Detag Wernberg hat sich bisher trotz ansprechender Leistungen in der Bezirksliga Nord noch nicht belohnt. Und ausgerechnet jetzt kommt die Baller-Truppe der Liga.

Wernberg. (lfj) Zuletzt musste der TSV Detag Wernberg eine vermeidbare 1:2-Niederlage bei der Regionalligareserve des FC Amberg hinnehmen, scheiterte dabei einmal mehr an der Chancenverwertung und leistete sich bei den Gegentoren individuelle Fehler. Solche muss das Team des Trainerduos Dominik Heimler und Christian Luff am Samstag, (16 Uhr) gegen Klassenprimus DJK Ensdorf tunlichst abstellen, um die Minimalchance auf etwas Zählbares zu wahren.

6:1, 4:0 und 6:0! Die Vilstaler produzierten in den ersten drei Spielen Tore am Fließband. Böses kann auch auf die "Lila-Weißen" zukommen, wenn sie unkonzentriert zu Werke gehen und den Ensdorfern zu viele Räume bieten. Deren Coach Christof Schwendner will gerade in seinem Heimatort Wernberg nichts anbrennen lassen und hat mit seiner eingespielten und torhungrigen Truppe auch im Detag-Stadion einen Dreier fest eingeplant. Die große Frage bei den Wernbergern ist: Wie soll es gelingen, den DJK-Angriff mit den Siebert Brüdern Dominik (8 Tore) und Sebastian (6) oder die Zuträger Hummel und Trager auszuschalten? Detag-Coach Heimler wurmte in Amberg ein wenig, dass sich die Mannschaft nach dem 0:2 in ihr Schicksal zu ergeben schien, was aber wohl auch den hohen Temperaturen geschuldet war.

In personeller Hinsicht dürften die Köblitzer weiterhin am Krückstock gehen. Gut möglich, dass von den zuletzt sieben fehlenden Akteuren keiner ins Team zurückkehren, wird. Der zuletzt überzeugende Alex Luff (Urlaub) fehlt und hinter dem Einsatz des angeschlagenen Thimo Luff steht ein dickes Fragezeichen. So gesehen kann wahrscheinlich erneut die Bank nicht voll besetzt und damit das volle Auswechselkontingent nicht ausgeschöpft werden. Dennoch will der TSV versuchen, selbstbewusst aufzutreten und zu punkten.
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