Detags Sahnehäubchen?

Weist hier Christian Luff (vorne) den Weg zum Tor? Luff und Dominik Heimler, das Trainerduo des TSV Detag Wernberg, warten nach 180 Minuten immer noch auf das erste Saisontor der Ihren. Bild: mhs

Acht Teams stehen in Runde drei der Bezirksliga Nord im Fokus. Das Führungsquartett will die Spitzenposition möglichst auf neun Punkte ausbauen, die noch mit einer Null behafteten vier Teams am Tabellenende hoffen auf den erlösenden ersten Volltreffer.

Weiden. (dö) Von den vier bereits mit zwei Siegen ausgestatteten Vereinen muss nur der SV Schwarzhofen auswärts antreten. Beim SV Sorghof gilt es schon am Samstag, die Ansprüche als Spitzenteam zu bestätigen. Das gelang am 7. September 2014 mit 3:0 genau nach Vorstellung. Die Gastgeber wissen aber auch, wie man mit favorisierten Gästen umgeht und sie auf die Bretter schickt. Wenn der SVS den ersten Gegentreffer verhindern kann, hat er mindestens ein Remis sicher. Voll vom Leder zog bisher der SVSW Kemnath, wenn auch die beiden Siege gegen Teams entsprangen, die noch nicht auf der Höhe scheinen. Was der Neuling wirklich drauf hat, muss er am Sonntag gegen Mitaufsteiger 1. FC Schwarzenfeld zeigen. Der hat mit dem glatten Heimsieg Schwung aufgenommen.

Zufrieden ist man im Vilstal mit dem Start. Die DJK Ensdorf darf sich aber trotz der beiden Siege nicht zurücklehnen. Mit der SV Grafenwöhr ist nämlich ein Gegner zu Gast, der mit seinem Einstand bei nur einem Punkt total unzufrieden anreist und einiges zu verbessern hat. Ein 1:1 wie in der letzten Saison wäre ein Trostpflaster. Mit jugendlichem Elan stürmte bisher der FC Amberg II zu seinen beiden Erfolgen. Gast Detag Wernberg hofft nicht nur auf den ersten Saisontreffer, Sahnehäubchen wäre gar der erste Sieg. Den hat auch die SpVgg Pfreimd im zweiten Heimversuch nacheinander auf der Rechnung. Der punkt- und torlose SC Luhe-Wildenau dürfte dieses Ansinnen nicht unterbinden können.

Ähnlich geht es dem SV Kulmain, der ebenfalls noch nicht getroffen hat. Wenn sich das ausgerechnet bei den abwehrstarken Hahnbachern ändert sollte, müsste der Gast schon einen Galaauftritt hinlegen. Im letzten Jahr glückte ein 1:1, daheim gab es ein 3:2. Ganz von der Rolle scheint die SpVgg Vohenstrauß mit schon zwei klaren Niederlagen. Wenn auch das letzte 0:4 nicht dem Spielverlauf entspricht. Gastgeber SV Freudenberg ging es in Schwarzenfeld genauso. Bleibt abzuwarten, wer am Ende der 90 Minuten aufatmen kann. Das Gefühl auf Abstiegsplätzen kennt der SC Katzdorf nicht. Es dürfte nach dem Spiel beim FV Vilseck noch deutlich unangenehmer werden.

Samstag, 16 Uhr: SV Sorghof - SV Schwarzhofen; Sonntag, 15 Uhr: SVSW Kemnath - 1. FC Schwarzenfeld, SV Freudenberg - SpVgg Vohenstrauß, DJK Ensdorf - SV Grafenwöhr, FC Amberg II - TSV Detag Wernberg, SV Hahnbach - SV Kulmain, SpVgg Pfreimd - SC Luhe-Wildenau, FV Vilseck - SC Katzdorf
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