Devils nur einmal gefordert

Der Kanadier Jacob Laliberte (blaues Trikot) steuerte zwei Treffer zum 4:2-Derbysieg gegen die Bayreuth Tigers bei. Am Wochenende sind die Blue Devils nur einmal - am Sonntag in Bad Tölz - im Einsatz. Bild: Gebert

Der EV Regensburg ist nicht zu stoppen: Mit zwei Derbysiegen behauptete der Spitzenreiter der Oberliga Süd seinen Sieben-Punkte-Vorsprung. Jetzt steht das Gipfeltreffen gegen den Überraschungs-Zweiten Deggendorfer SC auf dem Spielplan. Die Blue Devils haben zuletzt eine schwarze Serie beendet.

Weiden. (gb) 7:1 im Oberpfalzderby gegen die Blue Devils Weiden und 5:3 beim VER Selb - der EV Regensburg (1./38 Punkte) marschiert weiter von Sieg zu Sieg. Beeindruckend ist die Souveränität, mit der die Mannschaft von Trainer Doug Irwin bisher auftritt. Der EVR punktete in allen 14 Partien, ging nur einmal als Verlierer vom Eis (3:4 n.V. bei den Bayreuth Tigers). Dem Deggendorfer SC (2./31) war zwar eine bessere Rolle als in den vergangenen Jahren zugetraut worden, der Höhenflug auf Rang zwei ist aber schon überraschend. Ob die Niederbayern dauerhaft der Verfolger Nummer eins bleiben können, müssen sie am Freitag im Top-Spiel in der Donau-Arena beweisen. Den ersten Vergleich in Deggendorf gewann der Tabellenführer mit 3:1.

Auf einer Stufe mit Regensburg hatte man das oberfränkische Duo EHC Bayreuth (3./28) und VER Selb (4./25) erwartet, doch beiden fehlt die Konstanz. Die Tigers zogen zuletzt im Derby bei den Blue Devils Weiden mit 2:4 den Kürzeren, die Wölfe feierten in den letzten fünf Spielen nur einen Sieg. Inzwischen sitzt beiden Teams die aufstrebende Konkurrenz aus Bad Tölz (5./24), Landshut (6./23) und Peiting (7./23) im Nacken. In diesem Bereich sind Verschiebungen möglich. Dem letztjährigen DEL2-Vertreter EV Landshut könnte am Wochenende der Sprung unter die "Top 4" gelingen. Die Niederbayern gastieren zunächst in Bayreuth und empfangen dann Selb.

Blue Devils in Bad Tölz

Bis zum Siebten EC Peiting reicht momentan der Kreis der Kandidaten für die sechs direkten Play-off-Plätze. Dahinter klafft eine Lücke von sieben Punkten zu den Blue Devils Weiden (8./16), die zuletzt einen langersehnten Sieg feierten. Nach 17 Pleiten in Folge gegen die Derby-Gegner Bayreuth, Regensburg und Selb gab es endlich wieder einen Erfolg gegen einen der drei Nachbarrivalen. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung in der Hans-Schröpf-Arena nach dem 4:2 gegen die Bayreuth Tigers. Dieser Triumph dürfte Auftrieb und Selbstvertrauen für die nächsten Partien geben. Diesmal ist die Mannschaft von Trainer Markus Berwanger aber nur einmal im Einsatz - am Sonntag bei Axel Kammerers Tölzer Löwen. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Freunde - Berwanger und Kammerer wurden 1985 deutscher Meister mit Rosenheim - konnte der Weidener Coach einen 2:1-Sieg nach Verlängerung bejubeln.

Neben den Blue Devils sind der ERC Sonthofen (9./15) und der EHC Klostersee (10./13) Anwärter für die Pre-Play-offs. Diese sind für Schlusslicht EHC Schönheide (11./4) schon weit entfernt. Auch unter dem neuen Coach Victor Proskuryakov setzten die Sachsen die Niederlagenserie fort.
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