Devils zwei Mal Außenseiter

Derby in Bayreuth, Heimspiel gegen Spitzenreiter Freiburg: Die Blue Devils bekommen es mit zwei Top-Teams der Oberliga Süd zu tun. Verteidiger Ralf Herbst (links) ist nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder dabei, dafür fehlt am Freitag in Bayreuth der gesperrte Ales Jirik (Mitte). Rechts Konstantin Firsanov. Bild: Gebert

Beim Tabellendritten und zu Hause gegen den Spitzenreiter - die Blue Devils stehen am Wochenende vor zwei sehr hohen Hürden. Kann die Mannschaft von Trainer Josef Hefner in Bayreuth oder gegen Freiburg für eine Überraschung sorgen?

Weiden. (gb) Die 1:7-Pleite am Dreikönigstag in Bad Tölz hat Josef Hefner abgehakt. "Im ausgeglichenen ersten Drittel waren die vier Tölzer Tore der Unterschied, da war das Spiel natürlich gelaufen. In Bayreuth wollen wir versuchen, neu zu starten", sagt der Devils-Coach vor dem Derby am Freitag, 9. Januar, um 20 Uhr. Hefner weiß um die Außenseiterrolle seiner Mannschaft und sieht die Defensive als entscheidenden Faktor: "Wir müssen Strafzeiten vermeiden und lange das Zu-Null halten." Auch am Sonntag, 11. Januar, Beginn 18.30 Uhr, gegen den EHC Freiburg wird auf die Weidener Hintermannschaft viel Arbeit zukommen. "Wir können gegen Freiburg nicht aufmachen, auch wenn wir zu Hause spielen", erklärte Hefner.

Jirik am Freitag gesperrt

Personell gibt es positive und negative Nachrichten. Ralf Herbst ist nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder dabei, dafür fehlt am Freitag der nach der Spieldauerdisziplinarstrafe in Bad Tölz gesperrte Ales Jirik. Für den Deutsch-Tschechen übernimmt der zuletzt auswärts zwei Mal aus beruflichen Gründen fehlende Marco Pronath die Centerposition im zweiten Block. Nicht einsatzfähig ist in beiden Partien der erkrankte Lukas Salinger. Craig Voakes und Michael Kirchberger befinden sich nach längerer Verletzungspause wieder im Training. Während es beim Kanadier nach seiner Gehirnerschütterung bis zum Comeback noch etwas dauern wird, sitzt Kirchberger (Muskelfaserriss) am Sonntag voraussichtlich auf der Bank.

Müller zum EV Pegnitz

Bayreuth ist eine physisch starke Mannschaft, die vor allem zu Hause 60 Minuten richtig Gas gibt. Wie stark die Tigers sind, mussten die Weidener beim ersten Gastspiel erkennen, als sie völlig chancenlos waren und mit 0:8 untergingen. Im Rückspiel (1:5) zogen sich die Devils etwas besser aus der Affäre. Bei Bayreuth sind von den fünf Ex-Weidenern nur noch vier dabei: Der 37-jährige Florian Müller wechselte diese Woche zum Landesligisten EV Pegnitz.

Auch gegen den EHC Freiburg, bei dem der ehemalige Weidener Coach Leos Sulak an der Bande steht, zogen die Devils im bisherigen Saisonverlauf zwei Mal den Kürzeren. Hoffnung gibt allerdings die Leistung im ersten Heimspiel (2:4), als die Breisgauer erst 38 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem "empty-net-goal" für die Entscheidung sorgten.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann - Herbst, Pojkar, Willaschek, Synowiec, Pöpel, Gejerhos, Ehmann - Waldowsky, Kuchler, Seibel, Holzmann, Pronath, Siller, Schopper, Zellner, Firsanov, Jirik (nur Sonntag), Kirchberger (nur Sonntag)
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